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Rezert

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Dienstag, 9. März 2010, 16:31

Musterung

Hi mein name ist Sebastian ich bin hier zufällig auf dieses Forum gestoßen und finde es sehr Interessant.
Ich habe einige Fagen zur Musterung bis zur Grundausbildung,aber zu meinem Problem habe ich im Internet nichts gefunden.

Also ich bin 16Jahre alt und werde am 3.4 17Jahre alt. Da ich in ca 2-3Monaten meine Abschluss in der Tasche habe möchte ich direkt nach der
Schule zur Grundausbildung.Ich habe noch kein schreiben von der Bundeswehr bekommen wie es die meisten um die 17Jahre bekommen.
Also ich möchte dieses Jahr zu meiner Grundausbildung und ich weis das man die Grundausbildung mit 17Jahren machen darf mit ein-
verständnisserklärung der Eltern.Nur leider weis ich nicht wie ich das anstellen soll muss ich eine Bewerbung zur Musterung schreiben
so ,dass ich die Musterung machen muss und falls die Musterung bestehe dann ein Beratungsgespräch beim Kreiswehrersatzamt
machen muss?So habe ich das ungfähr von einigen Leuten gehört und wie muss eine Bewerbung dazu aussehen?

Also zu mir ich bin mir bewusst was mir bevorsteht wenn ich in dem Alter dahin möchte.
Ich denke auch das ich die Musterung bestehe ich bin ca1.69Meter und wiege ca74kg
unteranderem trage ich keine Brille Zahnspange habe keine Krankheiten wie Heuschnupfen usw.
Habe zwar ein wenig übergewicht aber bin einigermassen fit. *edit*ich rauche auch nicht

So das wärs eigentlich erstmal von mir wenn noch jemand Fragen zu meiner Person hat ruhig fragen :D .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rezert« (9. März 2010, 16:31)


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Dienstag, 9. März 2010, 16:45

Also bei mir war es so das ich kurz vor meinem 18. Geburtstag Post von der Bundeswehr bekommen habe, aber weil ich gerade in einer Ausbildung war, war das nicht weiter interessant. Weil ich aber direkt nach meiner Ausbildung zur Bundeswehr wollte und noch nichts wegen meiner Musterung von ihnen gehört hab, habe ich einfach einen normalen Brief (keine Bewerbung) hingeschickt... Wo eben drin stand das im Februar meine Ausbildung endet, ich ab April gerne gleich dort anfangen würde usw... Als Antwort bekam ich dann direkt meinen Musterungstermin. Ein Kumpel von mir hat nicht mal einen Brief hingeschickt sondern eine ganz normale E-Mail mit der Bitte um einen Musterungstermin. Also eine Bewerbung kannst du dir sparen...
Und das Beratungsgespräch mit dem Typ im Kreiswehrersatzamt gehört ja automatisch mit zu deiner Musterung dazu, das ist halt eine der Stationen die du dort durchläufst... Bei mir ging das in 2 Minuten:
"Wo würnschen sie sich ihre Verwenung?"
"Im Heer bei der Instandsetzung da ich eine Lehre als Kfz-Mechatroniker gemacht habe, am besten gleich ab April"
"Können sie sich auch Zeitsoldat vorstellen?"
"Nein aber FWDL 23"
"Ich schaue mal,...ja da hätten wir in Dornstadt Verwendung für sie"
"Ok gut"
...jeder der Verlängern will muss dann noch zu ´nem Gespräch mit einem Psychologen und noch einen extra Computertest machen, aber auch alles nichts besonderes.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Reutlinger_1988« (10. März 2010, 08:20)


Rezert

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Dienstag, 9. März 2010, 16:54

Danke für die schnelle Antwort. Also ,müsste ich nur ein Brief mit einer Bitte um einen Musterungstermin schreiben und das würde auch sofort gehen?
Oder ist das so wenn ich jetzt zB einen Brief dahinschreibe das der Termin nach 2-3Wochen ist oder eher erst nach meinem Schulabschluss also ich meine nur die Musterung zur Grundausbildung kann ich ja erst nach meinem Abschluss.

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Dienstag, 9. März 2010, 16:57

Also ich habe meinen Brief abgeschickt und ca. 5 Tage später kam der Musterungstermin - und der war dann schon für 2 Tage später geplant... War für mich ein bisschen stressig weil ich erstmal meinem Chef sagen musste das ich nicht arbeiten komm, und das so kurzfristig....

Rezert

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5

Dienstag, 9. März 2010, 17:04

Das geht dann ja sehr schnell mit dem Musterungstermin :D Am besten schick ich den Brief dann erst in 2Monaten zum Kreiswehramt damit ich mich noch ein wenig auf die Musterung vorbereiten kann ,da ich unbedingt zur Grundausbildung möchte und nicht das aufeinmal bei der Musterung überfordert bin da ich ja nicht 100% weis was auf mich zukommt ich möchte es ja bestehen.Also ein paar Kilometer laufen oder Situps usw sind jetzt nicht so das Problem für mich.

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Dienstag, 9. März 2010, 17:11

Auf die Musterung vorbereiten braucht man sich echt nicht...dachte am Anfang auch so "ohje wenn der mir jetzt ankommt mit 20 Liegestützen und dann Blutdruck messen und sowas"...
Aber das geht alles so locker, ich weiß garnicht mehr ob ich überhaupt irgendwas sportliches machen musste... Der ärztliche Teil ist eigentlich nur Sehtest, Hörtest, Urinprobe,...dann halt ein bisschen Blutdruck messen...Fragen beantworten über Krankheiten oder Knochenbrüche die man hatte...und der gefürchtete Griff an den Sack :D
Da ist sogar der Computertest anstrengender, da sitzt du ewig da und klickst dich durch Rätselbilder, Rechtschreibaufgaben, Matherechnungen und nen Reaktionstest. Mir kam das endlos vor.

Rezert

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Dienstag, 9. März 2010, 17:38

Sehen und hören ist kein Problem aber wieso wird den der ... *Privatbereich* getestet ?^^ Urinprobe ist ja klar wegen Drogen usw.

Ich hoffe ma das ich das dann schaffe ^^

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Dienstag, 9. März 2010, 17:45

man wird auf Hodenkrebs abgetastet weil der bei Männern von 20 - 40 am häufigsten auftritt und rechtzeitig erkannt werden soll

Rezert

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Dienstag, 9. März 2010, 17:51

Wenns sein muss. Ich bereite mich trotzdem ein wenig drauf vor ich kanns nähmlich auch kaum noch erwarten :D also auf Grundausbildung nicht das abtasten.

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Dienstag, 9. März 2010, 18:08

Dann slltest Du kurz und formlos (wie schon gesagt auch per E-Mail möglich) bald (und nicht erst in zwei Monaten!!!) Kontakt zum KWEA aufnehmen. Dann könnte das sogar fast nahtlos hinhauen (Ausbildungsabschluss und ab zum Bund :D ). Über den Einstellungstermin kannst Du ja auch Absprachen treffen (falls Du den Sommer noch in Südfrankreich verbringen willst oder so). Schließlich dürfen Deine Erziehungsberechtigten das ganze Projekt auch noch absegnen.

Vorbereitung auf die Musterung? Wenn Du einen Schulabschluss geschafft hast, dürfte das nicht das Problem sein (gesunder Menschenverstand, Grundrechenarten, etwas Gefühl für Rechtschreibung, gute Reaktion reicht aus).
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Dienstag, 9. März 2010, 19:01

Ich hab nur Angst das ich es nicht schaffe weil ich ein kleines wenig übergewicht habe ,aber trotzdem normal fit bin. Also sollte ich die Musterung am besten schon früh machen sodas ich nach der Schule zum Bund kann ? Möchte halt mit 17 meine 9Monate machen danach Ausbildung dann lass ich mich verpflichten ich freu mich total :D

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Dienstag, 9. März 2010, 20:43

An einem "klein wenig Übergewicht" wird das wahrscheinlich nicht scheitern. Du kannst ja auch um einen Musterungstermin "nach den Osterferien" bitten (dann haste noch vier Wochen "ohne" (sweets oder sonst etwas)). Dazu ein wenig Bewegung mehr und das läuft :thumbsup:
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Dienstag, 9. März 2010, 21:53

Ah ich wusste nicht das man auch um einen Termin in zB 4 Wochen bitten kann ich dachte man kriegt einfach einen Termin und muss dahin.
Da ich nicht wüsste das ich irgendwie krank bin sollte ich das dann schaffen :) :) :)

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Dienstag, 9. März 2010, 22:00

Du hast doch (noch) die völlig freie Wahl! Du kannst auch mit dem KWEA telefonieren und Deine Klassenarbeits-/Klausur-/Prüfungstermine im Blickfeld behalten und dann konkret ein Datum vereinbaren, das bei Dir passt. So flexibel sind deutsche Behörden und sogar die Wehrverwaltung heute auch schon...
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Dienstag, 9. März 2010, 22:03

also ich seh da auch kein problem...hab noch nie gehört dass das kwea da probleme gemacht hat...die haben ja jeden tag musterung und was weis ich....da kommt auf einen der früher oder später kommt ned an...
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's ist mißlich, wenn die schlechtere Natur sich zwischen die entbrannten Degenspitzen von mächtigen Gegnern stellt. (Hamlet)

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Mittwoch, 10. März 2010, 00:11

Dein Plan sieht also vor GWDL, dann zivile Berufsausbildung anschließend mit dem Gesellenbrief/Facharbeiterbrief Wiedereinsteller als SaZ? Hm, nicht gut durchdacht das Ganze wie mir scheint oder es fehlen Dir noch Informationen.

Die Frage ist, was strebst Du für eine zivile Berufsausbildung an? Weißt Du das schon? Wenn ja ist das gut. Es gibt nämlich die Möglichkeit sich von vorn herein sich als Zeitsoldat zu verpflichten und die Berufsausbildung bei der Bundeswehr zu machen. Du bekommst dann auch einen zivilen Abschluß (IHK ;) ) und bleibst während der Zeit Zeitsoldat. Anschließend gehst Du in Deine militärische Verwendung zurück.

Hast Du Dir auch schon Gedanken gemacht, was Du bei der Bundeswehr machen möchtest, sei es als Grundwehrdienstleistender oder als Zeitsoldat? Das ist nicht ganz unwichtig.

Zu guter letzt, Du weißt schon und bist Dir bewußt, das man als Soldat in den Krieg zieht und für Gott und Vaterland fallen kann, im schlimmsten Fall. Das gilt auch für die Bundeswehr (Afghanistan lässt grüßen). Wenn Du bereit bist für Deutschland zu sterben, dann hast Du den ersten Schritt in die richtige Richtung des Soldatseins getan. Anderenfalls, lass es und erspar Dir die Mühe Dich als SaZ zu verpflichten.

Ich weiß, es sind viele Fragen aber Du mußt sie Dir bewußt machen. auf http://karriere-bundeswehr.de bzw. http://www.bundeswehr.de findest Du einiges nützliches darüber, auch was Deine späteren Verwendungswünsche sein könnten.

Ich persönlich halte nicht viel davon Kinder an die Front zu schicken bzw. sie als Soldat einzustellen. Es gibt Gründe für den Jugendschutz (*mal an das Waffengesetz denk* Du dürftest mit 17 nicht an der Waffe ausgebildet werden, rein zivilrechtlich)
Trotzdem viel Glück.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TopGun« (10. März 2010, 00:11) aus folgendem Grund: Nachtrrag


EngelsSchrei25

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Mittwoch, 10. März 2010, 02:05



Und das Beratungsgespräch mit dem Typ im Kreiswehrersatzamt gehört ja automatisch mit zu deiner Musterung dazu, das ist halt eine der Stationen die du dort durchläufst... Bei mir ging das in 2 Minuten:
"Können sie sich Zeitsoldat vorstellen?"
"Nein aber FWDL 23"
"Ich schaue mal,...ja da hätten wir in Dornstadt Verwendung für sie"
"Alles klar"
...dann noch unterschreiben das man freiwillig verlängert und fertig...


Aha, wenn ich dass so lese, könnte man glatt meinen du hast das von einen Kumpel gehört dessen Kumpel es ihm erzählt hat, der es sich von seinem Kumpel hat sagen lassen. Wenn du dass schon so lockerflockig niederschreibst, dann solltest du doch zumindestens den "richtigen" Ablauf niederschreiben, denn SO war er sicherlich nicht.

1.) Anreise
2.) Papiere werden kontrolliert (ist zu lange her, aber denke das wird als erstes gemacht)
3.) Nach der Einweisung darf man sich umziehen (Sportklamotten)
4.) Urinprobe abgeben
5.) Ärztliche Untersuchung mit allen wichtigen Dingen
5.1.) Sofern Mängel, werden diese angegeben und schon erste Tätigkeitsfelder ausgeschlossen betreff späterer Verwendung
5.2.) Sofern Untauglich, heim.

weiß jetzt nicht, aber bin der Meinung, jetzt kam der PC Test ran

6.) PC Test um herauszufinden, wo deine Stärken und deine Schwächen liegen um dich OPTIMAL einplanen zu können. Sprich bist du zu blöd zum rechnen werden die dich sicherlich nicht zu den Richtschützen an irgendeiner schweren Waffe einplanen.
7.) Weitere "Einschränkung und Reduzierung" der Möglichkeiten. Siehe Punkt 6
8.) Persönliches Gespräch mit dem Wehrdienstberater auf Bezug der Ergebnisse mit Wunschäußerung und sonstigem.

und hier kommt jetzt dein super Dialog. Sollte der Wunsch auf FWDL bestehen, so folgt ein weiteres Gespräch mit einem Pyschologen. Warum? Weil ein FWDL nicht mehr den "Grundwehrdienst ("Pflichtdienst", den manche wider ihren Willen leisten, also "gezwungen" sozusagen) allein leistet, sondern diesen F - Freiwillig verlängert um bis zu 14 Monate. Und in dieser Zeit kann die Möglichkeit bestehen, dass man mit seiner Einheit an einen Auslandseinsatz teilnimmt. Und da will die Bundeswehr natürlich sicher gehen (ähnlich wie bei den SAZ (Soldaten auf Zeit) die sich eh alle FREIWILLIG melden), dass der zukünftige Soldat keinen pyscholigischen Schaden hat und andere Soldaten gefährden könnte. Pyscho-Gespräch eben.

Also wird dein Dialog mit "ALLES KLAR" sicherlich nicht so gewesen sein. Also bitte erzähl nicht solchen "Schmarrn". (Unsinn).



Der Rest sollte hier ja schon geklärt sein, was die Schritte betrifft.
Sehe es übrigens wie TOPGUN. Du bist 16 Jahre alt. Mit 17, das stimmt natürlich, kannst du schon deinen Militärdienst leisten aber es wäre eben optimaler wenn du vorher eine ZIVILE Ausbildung machen würdest

Es hat etliche Vorteile.

a) du kommst nicht mit 17 Jahren zur Bundeswehr, gesetzlich sind deine Eltern nicht mehr für dich zuständig, kannst selbst entscheiden.
b) du lernst ersteinmal einen Beruf und bist somit gleich evtl. (wenn der Beruf für die Bundeswehr relevant ist) weitaus interessanter für die BW.
c) du bekommst Arbeitserfahrung, praxis. Wie ist dein bisheriges Leben gewesen? Morgens aufstehen, Frühstücken, zur Schule fahren, den halben Tag aufn Arsch sitzen, lernen, heim, TV und Freunde. Weiß nicht ob du nebenbei schon gearbeitest hast in den Ferien oder so.

Wenn du 3 Jahre einen Beruf erlernst, lernst du zu ARBEITEN, denn glaube mir, die Bundeswehr ist nicht easy cheesy morgens 8 Uhr aufstehen, sitzen und gegen 15 Uhr Feierabend. Und wenn du sowas vorher noch nicht wirklich gemacht hast, bzw. dem "ausgesetzt" warst, kann es passieren dass du damit nicht richtig klar kommst. Eine Ausbildung bringt dich ins Berufsleben, in die PRAXIS.

d) du bist dann mindestes 20 Jahre alt. Nicht mehr son "kleiner Pimpf" sondern "erwachsen".
e) wenn du was, wie TopGun eben auch schreibt, verwehrtbares gelernt hast, hast du weit aus bessere Chancen, übernommen zu werden, (das andere System was du anstrebst ginge natürlich auch) aber so hättest du gleich aktive Vorgesetzte, die du ansprechen kannst, da du dich auch aus der Truppe herraus bewerbe kannst, verlängern kannst. Und das geht weitaus besser bei einen "aktiven" Soldaten als bei jemanden, der vor 3 Jahren gedient hat.


Oder eben, was TopGun auch erwähnt, eine Stelle (abhängig vom Schulabschluss) als SAZ Fachunteroffizier 9 Jahre (sind das glaube ich) inkl. einer Berufsausbildung die ersten 3 Jahre und anschließend 6 weitere Jahre im erlernten Beruf, und alles bei der BW.
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Mittwoch, 10. März 2010, 14:16

Danke erstmal für die Infomationen

Erstmal ich bin mir bewusst was es heist SaZ zu sein,ich habe es mir lange überlegt.
Mein Beruflichen Wünsche sind Koch oder Landschaftsgärtner.


Würde es funktionieren wenn ich erst meine Musterung mache und dann in einem Beratungsgespräch danach
das kläre wie ich das mache,weil die Musterung muss ich doch sowieso machen.

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Mittwoch, 10. März 2010, 14:52

Die Chancen nach einer Lehre zum Koch oder Landschaftsgärtner als Wiedereinsteller in Deinem erlernten Beruf (und damit evtl. mit höherem Dienstgrad) zurück zur Bundeswehr zu kommen sind denkbar gering. Die meisten Truppenküchen werden heute zivil betrieben, von daher gibt es nur noch eine geringe Zahl echter "Küchenbullen". Zum Landschaftsgärtner brauche ich nichts mehr zu sagen, das ist höchstens Teil der infanteristischen Grundausbildung :rolleyes: - fertig.

Von daher spricht für einen möglichst frühen Wehrdienst nur, dass Du im Hinblick auf einen Ausbildungsplatz das Jahr 2011 anstreben kannst und ein künftiger Arbeitgeber zunächst einmal nicht befürchten muss, den danach aufwändig ausgebildeten Mitarbeiter dann erst einmal für den GWD dem Bund überlassen zu müssen.
Zu bedenken ist aber auch, dass die AGA körperlich sehr fordernd ist und Du damit zurecht kommen musst. Aber dazu kann Dir der Doc bei der Musterung etwas sagen (wir kennen Deine Körperdaten hier nicht, brauchen wir auch nicht unbedingt).

Von daher: Lass Dich mustern und beraten, kläre das mit Deinen Erziehungsberechtigten ab - und diskutier das hier bitte auch gerne weiter. :thumbsup:



Editiert nach ES berechtigtem Einwurf (edit in Fettdruck)
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Mittwoch, 10. März 2010, 15:04

Nun gemustert würdest Du erst mit dem normalen Rhythmus, sprich vom Alter her. Wenn Du Dich ehrer mustern lassen willst, dann unter der Voraussetzung das Du Dich als SaZ bewerben willst. Das geht freiwillig. Rufe bei Deinem zuständigen Kreiswehrersatzamt an und bitte um vorzeitige Musterung, zwecks Bewerbung zum SaZ. Man wird Dir nach der Musterung sagen, was möglich ist und was nicht.

Zu Deinen Berufswünschen; beides wird bei der Bundeswehr nicht ausgebildet. Köche werden eingestellt und Du bekommst dann noch die militär-fachliche Ausbildung als Koch. (höchstes Küchenniveau gibt es nur auf Schiffe und Boote der Marine, insbesondere aber der U-Boote, eine Herausforderung schlechthin :thumbsup: ) Das andere begrabe einfach.

So wie ich das sehe, würde ich erst die zivile Ausbildung vorziehen und dann zum SaZ greifen, gerade was Deine Berufswünsche sind. Dann hast Du mehr Möglichkeiten.