In die Jägertruppe statt in den Stabsdienst

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    • In die Jägertruppe statt in den Stabsdienst

      Gute morgen *auf die Uhr schau*,

      ich habe vor einiger Zeit das Okay bekommen als Unteroffizier o.P. anzufangen und mir wurde vorgeschlagen in den Stabsdienst zu gehen. Beworben hatte ich mich für den Stabsdienst, als Fallschirmspringer und Aufklärer. Für die beiden letzteren bin ich wegen meiner körperlichen Leistung nicht zugelassen worden. Jedoch (und das stand für mich als eine der 4 Möglichkeiten aus persönlicher Sicht zur Auswahl) wurde ich für den Bereich A200 (Jäger und Scharfschütze) zugelassen. Nun wollte ich fragen ob es möglich ist beim Einplaner, wenn ich den Sporttest bald schaffe (ich trainiere schon fleißig um mein Defizit der letzten drei Jahre wieder aufzuholen), auch sagen kann, dass ich einfach gerne in eine Gruppe der Jäger kommen möchte. (Auch wenn das bedeuten würde das ich als Schütze und nicht als Stabsunteroffizier anfangen würde.)

      [Für mich hat die Frage vor allem die Bedeutung, da ich schon immer als Berufswunsch in den Truppendienst wollte. Dies hat für mich vor allem private Gründe, die ich zumindest noch nicht alle aufzählen möchte. (Jedoch muss man heutzutage leider dank viele Kinder erwähnen das dies absolut nichts mit Computerspielen oder Hollywood zu tun hat.)]

      Sollte das ganze nicht mehr möglich sein, wäre es dann möglich mich später noch für den Truppendienst zu bewerben? Und wie steht die Chance das dies angenommen wird?

      Viele liebe Grüße
      Malte25
    • Das heißt, dass Sie eine verwertbare zivilberufliche Qualifikation einbringen (deshalb als StUffz eingestellt werden) und im Stabsdienst (klingt dann nach einem "Büro"-Beruf) eingeplant worden sind.

      Wenn Sie nun lieber eine "Karriere" als Jäger und Scharfschütze anstreben, könnte es schon problematisch werden mit Ihrer Einstellung als SaZ (wie viele Jahre?). Denn im Moment werden Jäger überwiegend als Mannschafter gesucht, so dass Sie nur ein Angebot als SaZ 4 bekommen könnten (ohne großartige Ansprüche auf berufliche Förderung zum DZE).

      Kurz: ich würde von solchen Karriereknickplänen deutlich Abstand nehmen...
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    • Dann hätte ich auch gleich nochmal eine Frage :)

      Zur Zeit habe ich noch eine vorläufige Einplanung als Jäger (Beginn: 01.07.2013, die Aufforderung zum Dienstantritt, habe ich noch nicht bekommen). Mein zweiter Verwendungswunsch war Stabsdienstsoldat, wäre ein Wechsel möglich in den Stabsdienst, oder würde dies wieder ein neues Einstellungsverfahren benötigen? Habe ja dann eine abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte, die mir bestimmt im "Büro" helfen würde! :)

      Habe bereits eben mal eine Email an das Zentrum für Nachwuchsgewinnung geschrieben! :)
    • Es kommt auf die Verwendbarkeit zivilberuflicher Qualifikationen an.

      Als "Jäger" einberufen zu werden, heißt zunächst die AGA zu machen im untersten Dienstgrad. Welcher Dienstposten danach kommt, wird sich herausstellen. Es gibt auch "Jäger", die Bürotätigkeiten (gemeinhin "Stabsdienst"-Aufgaben genannt) ausüben...

      Von daher: ABWARTEN und Tee trinken
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    • Danke euch Beiden für die Antworten.

      Ich hoffe halt in den Truppendienst zu kommen. So wie mehrere Verwandte von mir schon vorher, nur leider kennen die sich nach den neuen Reformen nicht mehr so gut mit der BW aus.

      Bei mir soll sowieso erstmal alles so ablaufen:

      Ich beginne die AGA als Stabsunteroffizier (ich bin ausgebildeter Fachmann für Systemgastronomie) und stelle nach ein bis zwei Jahren einen Antrag auf SaZ 12. Anfangen tue ich natürlich als SaZ8. Kann ich dann bei diesem Wechsel auch den Wechsel in den Truppendienst beantragen und wie hoch ist die Erfolgschance dafür?

      VlG
      Malte25

      EDIT:

      Ich habe kein großes Interesse daran Scharfschütze zu werden. Auch das von mir zu dem Scharfschützen erstellte Thema ist nur aus Interesse, da die meisten Beiträge von Personen geschrieben werden, die Ihre Erfahrungen nur von Hollywood haben. Mein Wunsch für später wäre jedoch der EInsatz als Zielfernrohrschütze. Dies ist auch einer der Gründe warum mir diese Fragen in dem Thema hier wichtig sind. Jedoch habe ich dazu gleich noch eine umfangreichere Frage, die ich nachher noch stellen werde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Malte25 ()

    • Ich vermute, dass das Personalmanagement der Bundeswehr Sie gezielt eingekauft und eingeplant hat, um Ihre zivilberufliche Qualifikation zu nutzen (deshalb ja auch in einer höheren Besoldungsstufe). Inwieweit dann bei einer Weiterverpflichtung ein Dienstpostenwechsel sinnvoll ist, sollten Sie zu dem späteren Zeitpunkt entscheiden.

      Suie werden auf jeden Fall auch als Stabsdienstler genug Erfahrungen im grünen Bereich sammeln können, das hängt dann auch von Ihrer Eigeninitiative ab. Sollte Ihr Verband in einen besonderen Auslandseinsatz gehen, gibt es reichlich grüne Vorbereitungszeiten. Dort können Sie sich beweisen - vielleicht entdeckt dann jmd ihr Talent und fördert es.

      Zunächst aber haben die Pers-er Sie auf einen anderen Posten mit anderer Karriere verplant ...
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    • Man sagt sich, das ein Wechsel vom Fach- in den Truppendienst reichlich schwer ist, aufgrund der Ausbildung die man hat bzw. bekommt.
      Wirtschaftlich wäre es nämlich ein Verlust für die BW Ausbildung zu investieren die in eine Andere Richtung gehen,als später ausgeübt :) (wie logisch eigentlich)

      Wenn ich das Richtig verstanden habe, ist die Einplanung bei dir noch vorläufig, Richtig?
      In dem Fall würde ich abwarten was nach dem Test passiert, denn man muss dazu sagen das die Stellen als Uffz o.P. um ca 30% gekürzt wurden.

      Bei mir war das der Fall, ich bin geeignet als Uffz o.P. steige aber als Mannschaffter wieder ein.

      @Cherusker

      Ich finde nicht das die Laufbahn als Mannschafter auf lange Sicht problematisch ist, denn in der jetztigen Zeit bei der "Freiwilligenarmee" werden häufig die 4er auf 7er 8er oder 12er verlängert, vorrausgesetzt Dienstposten und Leistung stimmt ;) dann passt das auch wieder mit dem BFD.
    • [edit]Das Standard-Angebot lautet aber im Moment noch immer SaZ 4 - und da ist wenig Aufstieg möglich.
      Es ist geplant, den Mannschafter bis SaZ 25 einzuführen[/edit]
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    • Moin moin ihr Beiden,

      die Bundeswehr müsste in meinem Fall keinen großen Aufwand mehr in die Ausbildung stecken. Natürlich müsste ich mich in dem Beruf einarbeiten, aber den Beruf ansich habe ich sehr gut gelernt und auch mit einem guten Abschluss und dazu auch noch verkürzt abgeschlossen.

      Jedoch war mein Traum schon lange der Truppendienst. (Wie in einem anderen Thema zu lesen ist.)

      Meine Einplanung ist noch vorläufig, da ich den Sporttest anfangs nicht geschafft habe. Jedoch wiederhole ich Ihn Ende Januar.
      Dies lag daran das ich während meiner 2,5 Jahren Ausbildung und des ersten halben Jahres danach keinen Sport gemacht habe. Da ich jedoch zuvor sehr sportlich war komme ich nun zumindest einigermaßen schnell wieder in eine gute Form.