nachträgliche absage der marine nach erfolgreichem einstellungstest mit fester einplanung

  • nachträgliche absage der marine nach erfolgreichem einstellungstest mit fester einplanung

    hallo,

    ich war dieses jahr (september 2014) für 3 tage zum einstellungstest in wilhelmshaven. beworben habe ich mich als saz 12 bei der marine.
    den einstellungstest (computertest) habe ich mit bravour bestanden, der sporttest sowie das psychologische gespräch sind ohne probleme verlaufen. beim einplaner wurde ich direkt für den 5.1.2015 vermittelt.

    3 tage später erhielt ich per post den einberufungsbescheid inklusive fahrkarte und weiterer informationen.

    ca. 1 woche später erhielt ich einen anruf vom karriere center whv mit dem mir die widerrufung meiner einberufung ohne angabe von gründen mitgeteilt wurde; nähere infos würden per post folgen.

    daraufhin erhielt ich einen brief vom karriere center, in dem stand, das es bedenken bei meiner einstellung gäbe, in bezug auf einen eintrag im bundeszentralregister. allerdings ohne nähere angaben, mit gleichzeiter aufforderung der rücksendung meines vorher erhaltenem einberufungsbesheid und dazugehöriger fahrkarte.

    eine weitere woche später erhielt ich einen weiteren brief, wieder vom karrierecenter whv, worin stand, das es der bundeswehr leid tue, meine einberufung zurückzuziehen, da ich den besonderen anforderungen welche die bundeswehr an ihre bewerber stellt nicht gewachsen wäre.

    zu dem eintrag im bundeszentralregister:
    leichte körperverletzung, 15 tagessätze strafzahlung.
    allerdings war das bei der bewerbung angegeben und wie ich im psychologischem gespräch erfuhr auch nicht relevant bei einstellungsfragen (laut rechtsvertreter der bumdeswehr)

    nach telefonischer anfrage bei der sachbearbeiterin, wieso die absage im nachhinein mit dem eintrag im bundeszentralregister begründet wurde, erhielt ich als antwort nur, das ich ohne rechtsvertreter (anwalt) keine weiteren informationen erhalten würde.
    allerdings steht in keinem der beiden briefe ein hinweis darauf, das ich widerruf stellen kann oder weitere hinweise auf rechtbehelf meinerseits.


    meine frage deshalb:

    lohnt es sich für mich, einen anwalt zu konsultieren um den genauen grund zu erfahren?
    und, wenn ich den grund dann wüsste, gibt es dann eine möglichkeit in einer anderen verwendung doch noch der marine beizutreten?
    (einplanungsstelle wäre obermaat der opz auf fregatte schleswig holstein gewesen)

    wie soll ich mich verhalten???