Die lachhaften Mindesanforderungen des Sporttest

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    • Die lachhaften Mindesanforderungen des Sporttest

      Hallo ihr tapferen Soldaten,
      ich möchte eure Meinungen zu dem relativ neuen Sporttest der Bundeswehr hören. Ich finde die Mindestanforderungen lachhaft um ins Militär zu kommen. bundeswehrkarriere.de/bewerbung
      Ich hab ihn mal verlinkt. Alternativ zum Fahrrad-Ergometer-Test gibt es den Lauftest. Man muss in sechs einhalb Minuten 1000 Meter laufen. Ich weis das von meinen Cousin, der Mannschaftssoldat bei den Panzergrenandieren ist. Er musste die Alternative laufen, weil zu viele Fahrrad-Ergometer im Assesment-Center kaputt waren. Meiner Meinung nach schafft jeder den Sporttest ohne gebrochene Beine und ohne gebrochene Arme. Jeder mit einer 4 im Fach Sport auf Realschulniveau würde das schaffen und eine 4 zu erreichen ist sehr schwer auf der Realschule. Ich spreche aus Erfahrung. Ich war zu meiner Realschulzeit ein absoluter Sportmuffel und ich hatte immer eine sichere 3. Ich hab mir nicht viel Mühe gegeben auf der Realschule.
      Ich weis auch, dass je besser man im Sporttest ist, um so mehr Verwendungen sind einem offen. Aber trotzdem sind die Mindestanforderungen zu niedrig...........
      Was sagt ihr dazu?
    • Aber gerne doch....

      Man darf auch mehr bringen. Sie sind laut Profil 18 Jahre alt und nach der 3 in Sport bestimmt top fit. Sie haben eine Realschulabschluss und sich damit ja für hohe Weihen qualifiziert. Sie können sich gerne dem Auswahlverfahren stellen und ihre Intelligenz, physische (das ist das mit der Körper) sowie ihre psychische (das mit dem "Kopp") Belastbarkeit unter Beweis stellen.

      Ich blicke mit Spannung auf ihr individuelles Ergebnis im Auswahlverfahren, wenn sie sich gegen hoch motivierte und gut vorbereitete Kameraden durchsetzen.

      In der Hoffnung das sie mit meinem Beitrag eine verarbeitungsfähige Antwort erhalten haben.

      MfG
      :thumbsup:
      "Derjenige hat Erfolg, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." (Thomas A. Edison)

      "Ich gehe langsam, aber ich gehe nie zurück." (Abraham Lincoln)
    • davejohnson schrieb:

      Hallo ihr tapferen Soldaten,
      ich möchte eure Meinungen zu dem relativ neuen Sporttest der Bundeswehr hören. Ich finde die Mindestanforderungen lachhaft um ins Militär zu kommen. bundeswehrkarriere.de/bewerbung
      Ich hab ihn mal verlinkt. Alternativ zum Fahrrad-Ergometer-Test gibt es den Lauftest. Man muss in sechs einhalb Minuten 1000 Meter laufen. Ich weis das von meinen Cousin, der Mannschaftssoldat bei den Panzergrenandieren ist. Er musste die Alternative laufen, weil zu viele Fahrrad-Ergometer im Assesment-Center kaputt waren. Meiner Meinung nach schafft jeder den Sporttest ohne gebrochene Beine und ohne gebrochene Arme. Jeder mit einer 4 im Fach Sport auf Realschulniveau würde das schaffen und eine 4 zu erreichen ist sehr schwer auf der Realschule. Ich spreche aus Erfahrung. Ich war zu meiner Realschulzeit ein absoluter Sportmuffel und ich hatte immer eine sichere 3. Ich hab mir nicht viel Mühe gegeben auf der Realschule.
      Ich weis auch, dass je besser man im Sporttest ist, um so mehr Verwendungen sind einem offen. Aber trotzdem sind die Mindestanforderungen zu niedrig...........
      Was sagt ihr dazu?
      Deine Meinung, ist eine Meinung und die wird akzeptiert.

      Dennoch ändert eine Meinung nichts an den Fakten. Es handelt sich per se nicht um einen Elite-Sport-Test, sondern ganz klar um eine Feststellung der wesentlichen körperlichen Eigenschaften (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination). Es wird eine physische Grundkompetenz vorausgesetzt. Die Mindestanforderungen wurden von Wissenschaftlern und Experten entwickelt und ausgewertet, ebenso wie die Bewertung und Umrechnung in Schulnoten. Dass der BFT, den PFT ersetzt, hat einen Grund. Es handelt sich nicht um die generelle Fitnessanforderungen an Soldaten, denn spätestens bei der Grundausbildung werden diese in einem Vielfachen überschritten. Es handelt sich um die Feststellung, also eine Momentaufnahme, der Grundvoraussetzungen, auf die dann dementsprechend -je nach Verwendung- während dem Dienst aufgebaut wird.

      Ich selbst habe mit der Schulnote 1,9 bestanden und beschwere mich trotzdem nicht darüber, dass andere mit Note 4 oder 5 bestehen, denn Soldat sein ist sehr facettenreich, da nicht nur Eliteeinheiten den Soldatendienst verrichten und das ist auch gut so!

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    • Was ist denn an dem Sporttest neu? Der wird schon seit längerem so durchgeführt.

      Der Sporttest ist nicht dazu da, Spitzensportler zu finden, sondern ein Minimumniveau festzulegen, auf dem aufbauend trainiert werden kann.
      Und die Frage ist ja auch immer, wo ziehe ich das Limit. Wenn ich von mir ausgehe sollte jeder die 10km unter 50 Minuten laufen können und 20 Klimmzüge schaffen. Und nun? Ein anderer meint dann, man müsste die 100m unter 12 Sekunden laufen und 50 Liegestütze schaffen.

      Wir können ja gerne mal Laufen gehen, du als junger trainierter Mensch und ich als fast 50er. Und dann schauen wir mal auf 21 oder 42km, wer da schneller ins Ziel kommt. Ich schätze, das würde nichts mit deiner Einstellung. ;)
      Du siehst, diese Diskussionen sind doch müßig. Wichtig ist, dass ein gewisser niedriger Grundstandard und auf dem wird dann aufgebaut.
      Und nicht jeder wird Infanterist.
    • Tut mir leid, dass vielleicht etwas zu beleidigend war. Meine Freundin hat mich mit meinen besten Freund betrogen......... War ein wenig wütend...............
      Ehrlich gesagt, finde ich die Anforderungen zu niedrig, weil man in der Grundausbildung schon stark physisch belastet wird. Ich halte 25 Liegestütze, 30 Minuten Joggen bei einer Strecke von 6 km und 5 Klimmzüge aus dem Kammgriff (halb ausgestreckt) für ein Minimum wenn man mit der AGA anfängt. So viel muss es nicht sein. Der menschliche Körper passt sich gut an Belastungen an. Man muss nicht absolut sportlich sein......
      Ich will mit der 3 in Sport zu den Panzergrenandieren nach meiner Ausbildung als SaZ in der Mannschaft. Kann ich da überhaupt rein? Kann ich das deutsche Sportabzeichen in Silber oder Bronze als Ausgleich für eine schlechte Sportnote mitschicken?
      Kann man überhaupt Soldat werden mit einer 4er Sportnote? Mich würde es einfach interessieren?
    • Ok....

      Perser hat es inhaltlich sehr gut definiert. Der BFT definiert die Mindestanforderungen. Wenn du die bringst, kann man darauf aufbauen.
      Dein aktueller Fitness-Stand zählt eben. Natürlich ist nicht "nur" die Sportnotewichtig. Je nach angestrebte Verwendung. Viellecht hat dir ja rhythmisch Sportgymnastik nicht gelegen. 8o

      Aber im ernst: arbeite an deiner Selbstbeherrschung. So wie du hier aufgelaufen bist, solltest du da was tun.
      "Derjenige hat Erfolg, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." (Thomas A. Edison)

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    • Tut mir leid.............
      Eigentlich bin ich nicht so......... Es ist nur wegen der Sache mit meiner Freundin........ Passiert einem nicht täglich.......... Kann mir einer direkt die beiden Fragen beantworten von mir...... Ich will nur wissen ob man mit einer Sportnote 4 ins Auswahlverfahren reinkommt? Kann man seine schlechte Sportnote durch ein aktuelles Sportabzeichen oder durch die Zeit ungültig machen? Es geht nur darum ins Auswahlverfahren zu kommen.
      Mein Problem war, dass ich Fußball und Geräteturnen gehasst hab und man mir wirklich angemerkt hatte, dass ich keine Lust hatte........ Ich konnte meine Sportnote durch Leichtathletik und Basketball retten, weil ich mir da Mühe gegeben hatte. Früher war mir die Sportnote egal.........
    • Ins Auswahlverfahren wirst Du kommen.
      Die BFT Note ist entscheidend, wenn Du eine höhere Laufbahn (oder eventuell etwas belastenderes als "Büro") anstrebst.

      Beispiel: Als Feldwebel Anwärter sollte es schon ein "gut" sein.

      Wenn Du das DSA so leicht schaffst, dann leg das ab und reiche das mit deinen Unterlagen zusammen ein, macht immer einen guten Eindruck.
    • davejohnson schrieb:

      1: [....] Ich will nur wissen ob man mit einer Sportnote 4 ins Auswahlverfahren reinkommt?

      davejohnson schrieb:

      2. [....] Kann man seine schlechte Sportnote durch ein aktuelles Sportabzeichen oder durch die Zeit ungültig machen?

      davejohnson schrieb:

      3. [....] Es geht nur darum ins Auswahlverfahren zu kommen.

      Zu 1.: Du kommst in der Regel in das Auswahlverfahren.
      Zu 2.: Du kannst zusätzlich ein Sportabzeichen machen und mit einreichen, das kommt mit Sicherheit ganz gut.
      Später im Gespräch (Psychologisches Gutachten / Bewerbungsgespräch) kannst du dich auch direkt dazu äußern, es kann beispielsweise sein,
      dass du durch eine längere Fehlzeit (Bein gebrochen, Lungenentzündung, was auch immer) diese Note erhalten hast. Hier kannst du darauf eingehen.
      Zu 3.: Mach eine ordentliche Bewerbung fertig, vermarkte dich gut und zeig direkt beim Einstellungstest was du drauf hast!

      Viel Glück!
    • ...Ich muss noch etwas Senf dazugeben.

      @SchultzerglatzeFA und @Perser haben das wirklich gut zusammengefasst (Körperliche Momentaufnahme der Fitness, Physische Grundkompetenz).

      Natürlich ist die AGA / GA wesentlich härter als der Sporttest im Auswahlverfahren, denn in der AGA / GA kommt es auch darauf an den schwächeren Kameraden über die Hürden der Ausbildung zu helfen, die meinetwegen schneller als DU an die Leistungsgrenzen kommen. Hier gilt es sich gegenseitig zu motivieren, Kameradschaft zu zeigen und alles zusammen durchzustehen.

      Ach und bevor du dich hier groß mokierst solltest du den "lachhaften" Sporttest erst einmal unter Druck im Karriecenter erfolgreich bestanden haben. :P
      Beim Sprinttest wäre ich fast bei der Hälfte über meine Schnürsenkel gestolpert und damit wäre das komplette Auswahlverfahren für mich negativ ausgefallen weil ich dadurch relevante Sekunden an Zeit verloren hätte. Denk drüber nach. :cursing:

      Trotzdem,
      Lg MrJones :thumbsup:
    • davejohnson schrieb:


      Tut mir leid, dass vielleicht etwas zu beleidigend war. Meine Freundin hat mich mit meinen besten Freund betrogen......... War ein wenig wütend...............
      Ehrlich gesagt, finde ich die Anforderungen zu niedrig, weil man in der Grundausbildung schon stark physisch belastet wird. Ich halte 25 Liegestütze, 30 Minuten Joggen bei einer Strecke von 6 km und 5 Klimmzüge aus dem Kammgriff (halb ausgestreckt) für ein Minimum wenn man mit der AGA anfängt. So viel muss es nicht sein. Der menschliche Körper passt sich gut an Belastungen an. Man muss nicht absolut sportlich sein......
      Ich will mit der 3 in Sport zu den Panzergrenandieren nach meiner Ausbildung als SaZ in der Mannschaft. Kann ich da überhaupt rein? Kann ich das deutsche Sportabzeichen in Silber oder Bronze als Ausgleich für eine schlechte Sportnote mitschicken?
      Kann man überhaupt Soldat werden mit einer 4er Sportnote? Mich würde es einfach interessieren?
      "Die Freundin betrügt mich, also gehe ich mal über den BFT abkotzen..." verstehe ich nicht und finde ich sehr seltsam. Private Befindlichkeiten haben bei der Bundeswehr, genau wie in diesem Forum, nichts zu suchen. Wie dem auch sei, mit einer Sport Note 4 ist man in einer sehr ungünstigen Position den BFT als "lachhaft" zu betiteln.

      Auf die Frage: Ja, die Bundeswehr wird dir sicher trotzdem eine Chance geben, auch mit schlechter Sportnote im Zeugnis.

      Und noch ein Tipp: Solltest du dich für eine Führungsposition interessieren, empfehle ich negative Äußerungen, im Bezug auf den zukünftigen Dienstherren, zu unterlassen. Als Führungskraft hast du eine Vorbildrolle, die du schon vorher verinnerlichen solltest.
    • Ich hatte keine 4 in Sport auf der Realschule. In meinen Jahrgang hatte keiner eine 4.
      Mich und meine Kollegen hat es nur interessiert ob man reinkommt mit einer schlechten Sportnote, weil er uns sehr leicht vorkommt. Ich war halt der Typ, der gefragt hat und ich hab mir gedacht, dass es das Beste ist, Leute zu fragen, die bei der Bundeswehr arbeiten, weil ihr das am Besten wissen müsst.
      Ich hab zwei Freunde. Einer war Offizier im Stabsdienst und der andere war Mannschafter in der Verwendung Gebirgsjäger. Beide finden den sehr leicht. Zu leicht für die Einstellung.
      Es tut mir leid für die Formulierungen. Das war zu bösartig. Ich wollte es auch etwas provokanter schreiben um mehr Antworten zu bekommen. Ich werde wenn ich mich verpflichte erst Mannschafter. Ich hab nicht viel Verantwortung. Später wenn mir die Bundeswehr gefällt und ich mich charakterlich in der Lage fühle, bewerbe ich mich für die Feldwebellaufbahn. Verzeiht mir meinen dummen Fehler......

      Warum gibt es beim FWD eigentlich keinen Sporttest. Man kann doch alles in der Mannschaft machen.

    • Doch, aber die Art und Weise wie und ob sie überlegt ist. Beides war m.E. zu verneinen, deswegen auch die durchaus provokanten Reaktionen.

      Darf man sich bei der Bundeswehr nicht Kritik am Dienstherrn erlauben?
      Bei der Bw schon, aber nicht vorher ;)

      Nein, im Ernst, das ist ein guter Punkt, der mir auch immer Kopfzerbrechen bereitet, so wie er gehandhabt wird.
      Ich bin da ein wenig altmodisch. Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird.Und wenn ich Kritik habe, erläutere ich das im Dienst mit meinen Kameraden und/ oder Vorgesetzten.

      Als Grundlage der nachfolgenden Diskussion mal wirklich heftige Punkte außen vorgelassen, die sehr nachteilig/ ungerecht wirken:
      Ich muss nicht alles gut finden, was gemacht oder vorgegeben wird. Aber warum sollte ich das öffentlich kritisieren? Was will ich damit erreichen? Ändern werde ich daran bestimmt nichts. Es ist bloße Meinungs- und Stimmungsmache. Warum muss ich das öffentlich durchführen und schade damit ggf. dem Ansehen meines AG schaden und/ oder Leute abhalten, zu ihm zu gehen und damit schade ich mir indirekt ja auch. Weil die Aufgaben gleich bleiben, aber weniger Köpfe und Hände dafür das sind, müssen das andere mitmachen. Ist das kameradschaftlich (§12SG)? Nein, nicht wirklich.

      Die nächste Frage, die sich mir immer stellt ist: durchdringe ich wirklich den ganzen Sachverhalt, um mit einer Meinung konfrontativ argumentieren zu können? Weiß ich, was für ein Rational dahinter steht? Oftmals gibt es gesetzl. Sachzwänge oder Gleichstellungszwänge (ja auch die sind gesetzlich!). Das kann man gut finden, muss man aber nicht, aber daran vorbei kommt man nicht. Jedes System hat immer 2 Seiten. Mal an einem platten Beispiel festgemacht: im Internet ließt man immer, dass die Ausbildung der Russen besser und härter sei und die Bw eine verweichlichte Armee ist. Ja, in Teilen wird das sicherlich stimmen, die Ausbildung dort wird härter, fordernder und damit wahrscheinlich auch effektiver sein. Aber womit erkaufe ich mir das? Mit Verstößen gegen die Menschenwürde, mit zig Stunden Ausbildung und Schleif in der Woche. Gezwungener Kasernenaufenthalt, keinen persönlichen Freiraum mehr, keine Meinungsfreiheit usw. Ist es das wert? Für uns stellt sich die Frage nicht, weil es das GG verletzt. Also wer die Freiheiten des GG mag, muss das andere auch aushalten. Das gilt btw für vieles. Wer Demokratie mag, muss auch rechte und linke Splitterparteien akzeptieren, solange sie im Rahmen des GG agieren.
      Erziehe ich mir damit mitdenkende Soldaten? Nein, ganz sicher nicht. Das ist übrigens ein Punkt, um den uns andere Armeen beneiden.Nicht nur einmal in meinen Auslandseinsätzen mit anderen NATO-Staaten habe ich feststellen dürfen, dass man überaus gerne DEU Soldaten in Projekten oder Aufträgen hat. Weil diese nicht nur auf Befehle warten oder stumpf ausführen, sondern weil sie im Sinne des Auftrages mitdenken und handeln. Ein großes Problem z.B. bei den Amerikanern. Der Auftrag lautet so und so, also wird so gehandelt. Dass sich die Rahmenbedingung geändert hat ist egal: das war der Auftrag, also mache ich das. Eine Errungenschaft der Inneren Führung: der mitdenkende Soldat.

      Und letztendlich kenne ich so etwas wie Loyalität zu meinem AG, mit dem ich ja nicht nur einen Arbeitsvertrag habe, sondern per Eid (und das wiegt viel höher) an ihn gebunden bin.
      Ich für mich habe entschieden in dieser Sache nach 3 Maximen zu handeln:
      Die erste hatte ich schon beschrieben. Wer die Musik...
      Die zweite ist: Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
      Und drittens: Verhalte dich anonym so, als wenn du den Leuten dabei ins Gesicht schauen würdest. Ich wette, 90% der Kommentare in den online-Medien wären höflicher.
    • Jetzt sind wir aber wirklich grundsätzlich geworden:

      Es ist auf jeden Fall eine große Errungenschaft unserer Gesellschaft, dass wir über ein so freies System verfügen. Leider wissen das viele Menschen meines Erachtens nicht zu schätzen.
      Kritik hat auch was mit Rechten und Pflichten zu tun. Leider wollen zu viele Menschen nur noch ihre Rechte wahrnehmen. Recht auf Freizeit, Recht etwas zu kritisieren, Recht auf finanzielle Zuwendung, Recht auf kostenlose Schulbildung usw.

      Mit den Pflichten wird es dann schon schwieriger. Sie könnten ja mein Recht auf “ work live balance“ beeinträchtigen..... das sind aber nicht die Leute mit den guten Jobs.

      Und deshalb meine Zusammenfassung:
      - Perser hat das mit der Musik ja schon genannt. Wer glaubt nur in der Bundeswehr gibt es ganz klare Strukturen, kann z.B ja mal gerne im Krankenhaus arbeiten. Meine Chefärzte früher bauten einen Sozialdruck auf, dagegen kann die Bundeswehr geradezu liberal sein. Kritik unerwünscht.
      - Statt ständig Zeit damit zu verschwenden wie ungerecht die Welt ist, sollte man erst mal in seinem eigenen Einflussbereich was tun. Das heisst selbst was zu tun und nicht darauf warten, dass andere die Arbeit machen.
      Auf unsere Ausgangslage bezogen. Muss mir einer Befehlen mehr Sport zu machen oder mache ich ohne Diskussion selbst einfach mehr.
      - Und dann gibt es noch den gesunden Menschenverstand. Der bleibt in unserer Gesellschaft oft auf der Strecke.

      Unser System ist sicher nicht perfekt. Aber es hat sehr viele Stärken. Bevor man prinzipiell über alles jammert sollte man sich daran erinnern und dann überlegen bzw handeln wie man es realistisch verbessern kann. Wenn die meisten Menschen so denken würden, wäre das Leben um ein vielfaches leichter.

      Das ist sicher auch ein “Generationen und Erziehungsproblem“. Ich würde mal unterstellen das so Leute wie Perser oder ich da eher old school sind.
      "Derjenige hat Erfolg, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." (Thomas A. Edison)

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    • Noch eine Meinungsäußerung dazu:

      Wer schon bei der Bundeswehr (gewesen) ist weiß, dass eine Beschwerde über einen (dienstlichen) Sachverhalt zulässig ist. Ganz wichtig dabei: ich muss persönlich betroffen sein und darf nicht stellvertretend für andere eine Beschwerde erheben. Noch wichtiger: Ich muss seit dem Anlass der Beschwerde ein Nacht geschlafen haben (da relativiert sich mitunter etwas und es kommt nicht zu solch emotional begründeten Beschwerden).

      Desweiteren ist zu bedenken, dass niemand bei der Bundeswehr beginnen kann, nur weil er den BFT erfüllt hat. Es gibt noch das Fähigkeitsprofil im CAT und die Einschätzung der Persönlichkeit im Gespräch mit Psychologen oder Offizieren.
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen
    • Ich will erst mal ein paar Dinge klar stellen:
      1. Der Grund warum ich den Thread erstellt habe ist einfach, dass mich einfach ein paar Meinungen von Soldaten interessieren. Ich wollte den Thread schon länger erstellen.
      2. Der emotionale Grund ist der Grund warum ich den Artikel sehr aggressiv gegenüber der Bundeswehr geschrieben habe. Das tut mir leid.
      3. Mir ist auch klar, dass bei der Bundeswehr noch andere Eigenschaften getestet werden wie den Bildungsstand oder die charakterliche Eignung.
      4. Ich will nichts daran ändern. Es ist mir eigentlich egal....... In den Ausbildungen wird man eh fit gemacht wenn man mitmacht............. Ich sah daran kein Problem wenn man fit genug ist....... Liegt doch in der Verantwortung des Einzelnen ob man Sport treibt oder nicht.... Man muss halt mit den Konsequenzen selber klarkommen. Ich treibe mittlereweile selber relativ viel Sport. Ich schwimme, betreibe Krafttraining und jogge. Ich würde denBFT minimal mit einer 2-3 schaffen. Ein leichterer Test ist besser als ein Schwerer für einen selbst.
      5. Bei einer Antwort kam es rüber als ob man der Bundeswehr keine Kritik verüben darf als Vorgesetzter. Ich dachte ich hinterfrag es mal.
      6. Ich finde die kommunistischen und die russischen Armeen unmenschlich. Sie legen es sogar auf Quantität statt Qualität an. Der Preis ist wirklich sehr hoch.
      7. Wenn ich schon mein Leben für meinen zukünftigen Arbeitgeber riskieren will, dann habe ich auch das Recht mich über ihn kritisch auseinanderzusetzen. Wenn ich das tue, frage ich Experten und keine Ungedienten (nur GWD zählt bei mir auch nicht). Ihr habt davon weitaus mehr Ahnung.
      8. Ich weiss die Freiheit zu schätzen in meinen Land, welche mein Staat gut erhält und ich möchte ihm dienen für mindestens ein paar Jahre. Falls es zum Krieg kommen sollte, will ich mein Land mitverteidigen. Oder es zumindest versuchen.......
    • davejohnson schrieb:

      Ich will erst mal ein paar Dinge klar stellen:
      1. Der Grund warum ich den Thread erstellt habe ist einfach, dass mich einfach ein paar Meinungen von Soldaten interessieren. Ich wollte den Thread schon länger erstellen.
      2. Der emotionale Grund ist der Grund warum ich den Artikel sehr aggressiv gegenüber der Bundeswehr geschrieben habe. Das tut mir leid.
      3. Mir ist auch klar, dass bei der Bundeswehr noch andere Eigenschaften getestet werden wie den Bildungsstand oder die charakterliche Eignung.
      4. Ich will nichts daran ändern. Es ist mir eigentlich egal....... In den Ausbildungen wird man eh fit gemacht wenn man mitmacht............. Ich sah daran kein Problem wenn man fit genug ist....... Liegt doch in der Verantwortung des Einzelnen ob man Sport treibt oder nicht.... Man muss halt mit den Konsequenzen selber klarkommen. Ich treibe mittlereweile selber relativ viel Sport. Ich schwimme, betreibe Krafttraining und jogge. Ich würde denBFT minimal mit einer 2-3 schaffen. Ein leichterer Test ist besser als ein Schwerer für einen selbst.
      5. Bei einer Antwort kam es rüber als ob man der Bundeswehr keine Kritik verüben darf als Vorgesetzter. Ich dachte ich hinterfrag es mal.
      6. Ich finde die kommunistischen und die russischen Armeen unmenschlich. Sie legen es sogar auf Quantität statt Qualität an. Der Preis ist wirklich sehr hoch.
      7. Wenn ich schon mein Leben für meinen zukünftigen Arbeitgeber riskieren will, dann habe ich auch das Recht mich über ihn kritisch auseinanderzusetzen. Wenn ich das tue, frage ich Experten und keine Ungedienten (nur GWD zählt bei mir auch nicht). Ihr habt davon weitaus mehr Ahnung.
      8. Ich weiss die Freiheit zu schätzen in meinen Land, welche mein Staat gut erhält und ich möchte ihm dienen für mindestens ein paar Jahre. Falls es zum Krieg kommen sollte, will ich mein Land mitverteidigen. Oder es zumindest versuchen.......

      Viel Text. Viele Phrasen. Haben Sie denn selbst eine Meinung dazu? Im Moment stehlen Sie mir mit diesem thread Lebenszeit. Wozu wollen Sie denn Antworten auf Ihre Fragen?
      btw
      Eine Aufzählung in acht Punkten deutet in dieser Form durchaus latente Aggression an. Immer noch echauffiert? ?(
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
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