Versetzung , bitte um ratschläge

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    • Versetzung , bitte um ratschläge

      Hallo ich habe eine sehr wichtige frage.
      Kurz zu meiner person, ich heiße max, bin seit dem 02.01.2017 in der bunderwehr und habe derzeit meinen unteroffizierslehrgang in SDH.
      Ich bin absolut zufrieden und es ist alles wie ich es mir vorgestellt habe. Mein problem liegt an meiner stammeinheit. Ich wohne in bonn und bin in pfreimd, in der oberpfalz eingeplant ab juni. Das sind über 500 km die einfache fahrt.
      Natürlich habe ich das vorher gewusst, aber es haben sich ein paar dinge verändert in meinem familiären umfeld, sodass ich heimatnäher stationiert werden MUSS. Andernfalls müsste ich leider gottes das ganze abbrechen. Ich habe mit mehreren kameraden gesprochen, die größtenteils auch nicht wissen wie ich vorgehen sollte und wollte nun einmal hier ins forum fragen, was der geschickteste weg wäre, oder wie soetwas überhaupt abläuft. Vllt hat der ein oder andere selbst erfahrungen in diesem bereich gesammelt ?!... ich würde mich über tipps sehr freuen und wäre euch sehr dankbar !!!
      Beste grüsse, Max
    • Du bist nun seit 2 Wochen bei der Bundeswehr. Nun ist überraschend ein Grund eingetreten, der eine Versetzung nach sich ziehen muss. Es gibt in der Tat "muss"-Gründe die sog. Härtefallregelung. Da du aber keinen Grund schreibst, lässt sich das nun nicht sagen.
      Deine Verwendung ist derzeit WA UFFZ MK 20MM. In und um Bonn wirst du da keine Verwendung in der Art finden. Und eine berufsnahe Verwendung müsste es sein, weil du als Eignungsübender mit höherem DGrad gekommen bist.
    • Der Weg geht am besten über Gruppen- und Zugführer zum Spieß und Chef. Die werden Ihnen den Ablauf erläutern können. Einplaner und KC liegen hinter Ihnen. Der Sozialdienst könnte höchstenfalls begleitend Hilfestellungen anbieten.

      Ansonsten kann eine Versetzung formlos auf dem Dienstweg beantragt werden.
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen
    • Da du keinen Grund genannt hast, lässt es sich m.E. nicht bewerten, ob ein Härtefall vorliegt und/ oder, ob der Sozialdienst da überhaupt eine Zuständigkeit hat.

      Allerdings musst du dir mal grundsätzlich Gedanken machen, ob der Soldatenberuf für dich der Richtige ist. Eine Versetzung kann jederzeit kommen, sowie längere Auslandsaufenthalte. Und möglich ist das, denn sogar das BVerwG hat entschieden "Der Soldat hat grundsätzlich keinen Anspruch auf eine bestimmte fachliche oder örtliche Verwendung oder auf Verwendung auf einem bestimmten Dienstposten. Ein dahingehender Anspruch lässt sich auch nicht aus der Fürsorgepflicht ableiten. Vielmehr entscheidet der zuständige Vorgesetzte über die Verwendung eines Soldaten, sofern hierfür ein dienstliches Bedürfnis besteht, nach seinem pflichtgemäßen Ermessen."
      Mobilität ist etwas, was der Dienstherr voraussetzt.