Wiedereinstellung 34 Jahre alt, Anrechnung Vordienstzeit?

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    • Wiedereinstellung 34 Jahre alt, Anrechnung Vordienstzeit?

      Hallo, liebe Community.

      Mein Name ist Benjamin. Ich bin 34 Jahre alt und derzeit als Informatiker beschäftigt. Im Anschluss meines Luftwaffen-Grundwehrdienstes war ich SaZ 8 bei der Marine in der Verwendungsreihe 48 (IT, bis 2013). Nach vier, durchaus erfolgreichen Jahren in der zivilen Wirtschaft muss ich dennoch sagen: Ich will zurück.

      Ich habe hierzu Kontakt mit dem örtlichen Karriereberater aufgenommen und habe diesbezüglich auch kommende Woche einen Beratungstermin. Am Telefon wurde bereits angedeutet, dass für mich die Laufbahn als Feldwebel im Fachdienst in Frage käme. Hierbei gäbe es zunächst eine Verpflichtungszeit von 12 Jahren, meine bisherige Dienstzeit würde aber angerechnet.

      Ich habe 2 kurze Fragen:

      Was genau bedeutet die "Anrechnung" meiner bisherigen Dienstzeit? Betrifft das nur etwaige Erfahrungsstufen / Besoldungsgrundlagen oder tatsächliche Verpflichtungszeit? (Also 12 Jahre - 8 Jahre = 4 Jahre effektive Verpflichtungszeit? Das kann ja wohl nicht, oder?)

      Wenn ich die Möglichkeit bekäme, würde ich mich natürlich gleich auf 25 Jahre verpflichten. Wovon ist diese maximale Verpflichtungsdauer abhängig und besteht die Möglichkeit, einmal auf 12 Jahre verpflichtet, eine Verlängerung der Verpflichtung in die Wege zu leiten?

      Ich freue mich auf Eure Kommentare :)


      EDIT:

      Ich habe diesbezüglich auch mal den Chat auf bundeswehrkarriere.de/ benutzt und bin schon überrascht, wie undefiniert da geantwortet wird. :D

      Auszug:

      11:46:23Benjamin
      Der Berater erwähnte am Telefon eine Mindestverpflichtungsdauer von 12 Jahren und die Anrechnung meiner Vordienstzeit.

      11:46:40Karrierecenter Hannover
      ja so kenne ich das auch

      11:47:26Benjamin L.
      Ich war SaZ 8 bei der Marine als IT Soldat. Ergibt sich daraus eine effektive Dienstzeit von 4 Jahren?? (12 Jahre - 8 Jahre Vordienstzeit)? Das lohnt sich ja für beide Seiten kaum?

      11:47:28Karrierecenter Hannover
      Entscheidend ist nachher bei bestandener Testung im Karrierecenter die Einplanungsstelle

      11:48:19Benjamin L.
      Oder ist die "neue" tatsächliche Dienstzeit 12 Jahre und die Vordienstzeit wird nur in Bezug auf Beförderungs- & Erfahrungsstufen angerechnet?

      11:49:46Karrierecenter Hannover
      Wie schon gesagt,das Karrierecenter wird ihnen nach der Testung eine Stelle anbieten.Ich hoffe mal in ihren Fall ,das sie eine volle Stehzeit bekomme.

      11:52:32Benjamin L.
      Hm. Also kann man keine pauschale Aussage zur Anrechnung von Vordienstzeit machen?
      Es müsste ja relativ einheitlich geregelt sein, ob Vordienstzeit die effektive Verpflichtungszeit verringert (was ich gar nicht möchte) oder nicht.

      11:53:13Karrierecenter Hannover
      Ich hoffe das Beste

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gedankenklo ()

    • Oh, doch, es kann und wird so gehandhabt!

      Eignung, Leistung und Befähigung sind auch bei einer Verlängerung der Dienstzeit Kriterien!
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen
    • Hallo Benjamin, bei mir ist es so dass mir eine Dienstzeit von 13 Jahren inklusive meiner vorher geleistete Zeit angeboten wurde. War davor ein Jahr dabei gewesen ist schon eine Weile her. Ich denke das bei dir eine Verpflichtungszeit von 20 Jahren möglich sein sollte. Dein Wehrdienstberater wird dich diesbezüglich bestimmt darüber aufklären können.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück bei deiner Bewerbung. Bei mir steht nächste Woche der Eignungstest an...

      Dann möchte ich noch einen Nachtrag schreiben... Bei mir könnte es natürlich daran liegen mit den 13 Jahren da ich schon auf eine Stelle eingeplant bin wenn ich den Eignungstest bestehe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kampfsittich ()

    • Es gibt Regel- und Mindestverpflichtungszeiten, diese werden durch die UTB/ZSanDstBw festgelegt. Diese "Ergänzenden Bestimmungen" sind dahingehend eindeutig, dass die Vordienstzeit aufaddiert wird. Das sagt ja auch schon die Logik. Denn wenn ich bspw. 12 Jahre Soldat in einer Lfb der Msch war und nun als SaZ 13 für die Fw-Lfb eingestellt werden soll, so hätte ich ja dann nur noch ein Jahr. Wie soll man da ausbilden und eine angemessene Restnutzungszeit haben?
    • Vielen Dank schon mal für die Auskünfte.


      Mir ist klar, dass eine Dienstzeitverlängerung von Eignung und Leistung abhängt ;) Was mir jedoch nicht klar war, in wiefern meine Vordienstzeit bei einer Wiedereinstelltung "angerechnet" wird und welchen Einfluss dies auf die Gesamtdauer meiner Neuverpflichtung nimmt.


      Die Aussage von Perser deckt sich so ziemlich mit meinen Vermutungen, da alles andere auch von Seiten der Bundeswehr wenig Sinn machen würde.