Wiedereinsteller - Frage zum Arbeitsplatzschutzgesetz

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    • Wiedereinsteller - Frage zum Arbeitsplatzschutzgesetz

      Hallo zusammen,

      ich war bis Juli 2016 als FWDL 10 Monate bei der Bundeswehr. Habe danach im September eine Ausbildung begonnen. Da mir diese allerdings zivil nicht gefällt, habe ich mich als Wiedereinsteller bei der Bundeswehr beworben (SaZ 8).
      So, nun habe ich meine Aufforderung zum Dienstantritt erhalten.

      AGA muss ich nicht wiederholen.
      Habe trotzdem 6 Monate Probezeit.

      Wenn ich alles in diesem Schreiben richtig verstanden habe, dann:
      - kündige ich meine aktuelle Ausbildung NICHT
      - ich informiere meinen Arbeitgeber (AG) umgehend über die Aufforderung zum Dienstantritt
      - bitte ich den AG mir zu bescheinigen, wie viel Urlaub mir in einem Kalenderjahr zugestanden hätte und wie viel ich davon bereits in Anspruch genommen habe
      - erhalte ich bei Dienstantritt eine Ernennungsurkunde, die ich bei der Krankenkasse einreichen muss
      - wird nach Ablauf der 6-monatigen Probezeit der Arbeitgeber von der Bundeswehr über Beendigung des zivilen Arbeits-/Ausbildungsverhältnisses informiert

      Falls jemand hier Erfahrungen damit hat, bitte ich um kurze Bestätigung oder wenn etwas nicht stimmt, was ich hier falsch verstanden habe.

      Vielen Dank schon mal :)

      Gruß
      Joseph
    • Wie sieht es eigentlich aus wenn man beim Arbeitgeber noch in der Probezeit ist und es dem Arbeitgeber schriftlich 1 Monat vor beginn der Eignungsübung mitteilt? Einen Monat vor beginn der Eignungsübung darf der Arbeitgeber doch nur noch mit einem grund Kündigen. Bei der Probezeit braucht es doch keinen Grund.
      4./ObjSBtlLw 2004 - 2006 , 8./ObjSRgtLW 2006 - 2008 , 2./ABCAbwBtl 7 2017 - 2029
    • ChriSoniCrusher schrieb:

      Auch wenn Sie 6 Monate Probezeit haben,heißt es nicht das Sie auch kündigen können!
      Es geht wohl kaum darum, selbst zu kündigen.

      Hier dürte der eigene Status im Mittelpunkt stehen, falls der Arbeitgeber in der Probezeit kündigt.
      Der Arbeitgeber darf grundsätzlich nicht aus Gründen der Wehrdienstleistung kündigen (so besagen es übereinstimmend ArbPlSchuG und EignÜG). Da ein AG jedoch bei Kündigung in der Probezeit keine Gründe angeben muss, ist es schwierig, hier einen Schutz abzuleiten. Letztlich würde reichen "Es passt einfach nicht." anzugeben. Es gibt gewiss auch Gründe, warum eine Bewerbung bei der Bw erfolgte und weiter verfolgt wurde, nachdem das zivile Arbeitsverhältnis begonnen wurde.
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen
    • Guten Morgen,


      ich hatte gestern ein Gespräch mit dem KC gehabt und die meinten, dass das Arbeitsschutzgesetz und Eignungsübungsgesetz mir nicht helfen bei der Probezeit!


      Die meinten der Arbeitgeber kann mich ohne Grund kündigen oder ist so tolerant und spielt das ganze Spiel mit. Die meinten auch es liegt an mir ob ich im Guten oder Schlechten


      mich von meinem Arbeitgeber trenne.
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    • Danke euch, die Antworten waren sehr hilfreich.
      Eine Frage ist jetzt doch noch aufgekommen.

      Wie ist es denn mit dem Urlaubsanspruch?
      Mein jetziger AG muss mir ja bescheinigen, wie viel Urlaub mir im Jahr zusteht und wie viel ich verwendet habe.

      Konkret: Ich fange ja am 04.10. bei der BW wieder an und Ich habe bei meinen derzeitigen AG noch 10 Tage Resturlaub für dieses Jahr. (24 Tage im gesamten Kalenderjahr)
      Wenn ich den ganzen Spaß auf Januar bis Ende September rechne, bleiben mir noch 4 Tage Resturlaub.
      Werden mir dann "nur" die 6 Tage für Oktober/November/Dezember vom jetzigen AG bei der BW gewährt oder kommen dazu noch die Differenz der Tage, die ich sowieso bei der BW hätte (sind ja glaub 30 Tage).

      Wenn die Differenz der zustehenden Urlaubstage im Jahr vom jetzigen AG zu den zustehenden bei BW auch angerechnet werden, könnte ich ja beim jetzigen AG die kompletten restlichen 10 Tage verbraten, da ich ja beim Bund dann sowieso noch 6 Tage dazu bekomme.

      Ich hoffe das war einigermaßen verständlich :D

      Danke schon mal für eure Antworten! :)