Besoldung OSG - 6. Dienstjahr

    • Besoldung OSG - 6. Dienstjahr

      Guten Tag Kameraden!

      Ich hätte da mal 2 Fragen bezüglich meiner monatlichen Abrechnung.

      1. Ich bin 24 Jahre alt (werde dieses Jahr 25), jetzt im 6. Dienstjahr, aber immer noch in Erfahrungsstufe 2. Sofern die alte Regelung (Aufstieg in eine höhere Erfahrungsstufe ab dem vollendeten 21. Lebensjahr) noch in Kraft wäre, nachvollziehbar. Jedoch wurde dies ja geändert. Sollte ich dann nicht eigentlich in eine neue Erfahrungsstufe rutschen? Falls ja, habe ich dann überhaupt Anspruch auf eine Nachzahlung für den entsprechenden Zeitraum, in dem ich schon in einer höheren Erfahrungsstufe hätte sein müssen?

      2. Meine monatliche Abrechnung ist etwas "verwirrend", da hier zwei Posten aufgeführt werden, bzw. abgezogen werden, dessen Sinnhaftigkeit mir nicht ganz erschließt. Und zwar sind das:
      - §39 (2) BBesG 117,26€
      - Geldwerter Vorteil GU - Verpflichtung 100,35€ (dieser wird allerdings erst dazugerechnet und im vollen Umfang abgezogen)

      Letztlich verdiene ich dann nicht erheblich mehr, als ein OG, der zum einen jünger ist und zum anderen auch wesentlich weniger Dienstzeit hat als ich. Was wie ich finde, irgendwie nicht ganz hinhauen sollte.. :wacko:

      Würde mich sehr freuen, wenn sich hier jemand findet, der mich da mal aufklären könnte!

      MkG
    • 1. Du musst schauen, wann du in EF 2 eingestuft wurdest (kann dir auch dein Pers aus SAP heraus miitteilen). Ab dem Zeitpunkt 3 Jahre, dann ist EF 3 möglich.

      2. - "Bei ledigen Beamten oder Soldaten, die auf Grund dienstlicher Verpflichtungen in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen, wird der in Anlage V ausgebrachte Betrag auf das Grundgehalt angerechnet." D.h. wenn du 25 wirst und keine Verpflichtung mehr hast, fällt das weg.
      - Und geldwerte Vorteile werden nun mal versteuert.
    • Erstmal danke für die rasche Antwort!

      Zu 1.: Ich bin ja erst ab dem 23. Lebensjahr in Stufe 2 aufgestiegen, eben auf Grund der alten Regelung. Die bis dahin geleistete Dienstzeit ist dann also quasi unerheblich?

      Zu 2.: § 39 (2) habe ich gelesen, jedoch ist die Formulierung doch etwas verwirrend. Beamtendeutsch eben. Gehe ich richtig in der Annahme, das die 117,26€ für meine Stube berechnet werden? Das wäre ja aber irgendwie auch komisch, da ja Geldwerter Vorteil GU, ebenfalls hinzugefügt und dann wieder abgezogen wird. Letzterer hat ja da kaum Auswirkungen auf den auszuzahlenden Sold, außer, das er erst mit dem brutto verrechnet wird, ich also Steuern dafür zahle, er aber auch im fast gleichen Atemzug (in voller Höhe) abgezogen wird und das vom bereits versteuerten Betrag.