Frage zu Eintrag in der Krankenakte

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    • Frage zu Eintrag in der Krankenakte

      Guten Tag zusammen.

      Ich habe folgendes Anliegen. Zur Zeit befinde ich mich im Bewebrungsverfahren für den Feldwebel im Fachdienst. Unterlagen sind alle abgegeben und ich warte schon ganz gespannt auf eine Einladung für den CAT. Momentan gehe ich noch meiner normalen Arbeit als Produktionsmitarbeiter nach, in der ich aber aufgrund vieler Faktoren starke Magenprobleme und Schlafstörungen bekommen habe. Mein Hausarzt rät mir daher zu einer Kündigung auf ärztliches Anraten. Hier ist auch schon der knackpunkt: Kündige auf auf ärztliches Anrate, habe ich die Befürchtung, dass ich als nicht Belastbar dargestellt werden könnte aber andererseits habe ich auch die Befürchtung, wenn ich den Job weiterhin ausführe ich auch mehr Probleme bzw die jetzigen nicht anständig in den Griff bekomme.

      Ich hoffe, das mir jemand hier weiterhelfen kann. Vielen Dank schonmal im Voraus.
    • Perser schrieb:

      Du hast doch eh i.R.d. Bewerbungsverfahrens deine gesundheitliche Vorgeschichte und Einschränkungen angeben müssen, die sind doch also bekannt.
      Das Gespräch mit meinem Arzt haben wir im Vertrauen geführt, ohne das es Aktenkundig ist. Daher die Frage ob das negativ ins Gewicht fällt, falls ich auf anraten des Arztes aus gesundheitlichen Gründen den jetzigen Beruf kündige
    • Eine Kündigung durch einen Arbeitnehmer bedarf keiner Begründung (z.B. "auf ärztliches Anraten"). Eine Eigenkündigung hat nur zur Folge, dass eine Sperrfrist durch die ARGE / Arbeitsagentur verhängt wird. Von daher ist diese Befürchtung kaum begründet.
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      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen
    • Cherusker schrieb:

      Eine Kündigung durch einen Arbeitnehmer bedarf keiner Begründung (z.B. "auf ärztliches Anraten"). Eine Eigenkündigung hat nur zur Folge, dass eine Sperrfrist durch die ARGE / Arbeitsagentur verhängt wird. Von daher ist diese Befürchtung kaum begründet.
      Sperrzeit würde durch das ärztliche Atest entfallen, da mir ja zur Kündigung geraten wird, bevor schlimmeres Eintreten könnte. Also habe ich im Auswahl bzw. Bewerbungsverfahren von daher keine nachteile zu befürchten?
    • Es geht nicht darum, was du mit deinem Arzt besprochen hast. Sondern bei der Musterung wirst du nach Vorerkrankungen gefragt. Und hier wirst du angeben müssen, dass du Schlafstörungen und starke Magenprobleme hast.
      Daraufhin wird man dich ins BwK zu einem Facharzt schicken und der begutachtet dich, ob das deiner Tauglichkeit entgegen steht.
      Das findet unabhängig von deiner Kündigung statt. Und ehrlich gesagt solltest du das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn das bspw. stressbedingte Anzeichen sind, kann das z.B. während eines Auslandseinsatz dazu führen, dass du ausfällst.
      Deswegen auch zur beiderseitigen Sicherheit alles wahrheitsgemäß angeben, tut man das nicht, kann das als Einstellungsbetrug mit fristloser Entlassung und Zurückzahlung Ausbildungskosten gewertet werden.
    • Perser schrieb:

      Es geht nicht darum, was du mit deinem Arzt besprochen hast. Sondern bei der Musterung wirst du nach Vorerkrankungen gefragt. Und hier wirst du angeben müssen, dass du Schlafstörungen und starke Magenprobleme hast.
      Daraufhin wird man dich ins BwK zu einem Facharzt schicken und der begutachtet dich, ob das deiner Tauglichkeit entgegen steht.
      Das findet unabhängig von deiner Kündigung statt. Und ehrlich gesagt solltest du das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn das bspw. stressbedingte Anzeichen sind, kann das z.B. während eines Auslandseinsatz dazu führen, dass du ausfällst.
      Deswegen auch zur beiderseitigen Sicherheit alles wahrheitsgemäß angeben, tut man das nicht, kann das als Einstellungsbetrug mit fristloser Entlassung und Zurückzahlung Ausbildungskosten gewertet werden.
      ok, vielen Dank für die Information. Ich habe die Probleme erst seit dieser Firma und war diesezüglich noch nie auffällig oder gar in ärztlicher Behandlung. Ich komme sonst sehr gut mit Stress und solchen Situationen klar aber in dieser Firma spitzt sich dies sehr stark zu und ich möchte wegen denen nicht eine Anstellung bei der Bundeswehr aufs Spiel setzen.