Wiedereinsteller

    • Wiedereinsteller

      Hallo zusammen,

      ich bin schon etwas älter (1961) und würde gerne wissen ob es eine Altersgrenze gibt.
      Ich war von 1983 bis 1991 beim AG 51 in Bremgarten stationiert. Wurde dort als Tiebwerker ausgebildet GE-J7917A, anschließend zum Nachschubbearbeiter und Bekleidungsverwalter. Ich war die letzten Jahre TE Führer Bekleidung.
      Ich wollte BS werden, allerdings gab es keine verfügbare FW Stelle in der Nähe, nur in Rostock und das war zu diesem Zeitpunkt mir etwas zu rechts, falls Ihr versteht was ich damit sagen will. Ich bin dann zum Bfd und holte mein Fachabitur Technik nach. Anschließend wollte ich in den gehobenen Dienst, allerdings wurden zu dem Zeitpunkt (1991) bei den Bundesbehörden Stellen abgebaut.
      Also bin ich in die Wirtschaft zurück gegangen.
      Nun wird im Mai 2019 einer unserer großen Kunden seine Produktion nach Rußland verlegen und ein beträchtlicher Teil des monatlichen Umsatzes wird wegfallen. Bevor ich nun auf dem AA versuche etwas zu finden, was allerdings ziemlich aussichtslos sein wird, dachte ich daran zurück zur BW zu gehen. Vielen Dank für Eure Antworten.

      Rainer
    • Mit einer für die BW verwertbaren zivilberuflichen Qualifikation spricht einer möglichen Wiedereinstellung in den allg. Fachdienst auch in höherem Alter - theoretisch - nichts entgegen.
      Es muss eine Stelle, die Deiner Qualifikation entspricht, frei sein, Du musst beim KC einen Eignungstest bestehen (gleiche Voraussetzungen wie jeder Bewerber, altersunabhängig). Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, muss noch (zumindest war es bei mir so) das Bundesministerium für Finanzen zustimmen. Ein langer steiniger Weg, der im meinem Fall mit 53 Jahren zum Erfolg geführt hat. Ich bin seit knapp einem Jahr wieder aktiv und so zufrieden, wie schon lange nicht mehr.
      Viel Erfolg.
    • Moin Moin

      Ich bin 48 und habe mich auch als Wiedereinsteller bei der BW für die Laufbahn der Feldwebel beworben.
      Nach dem ich alle Unterlagen zusammen und ausgefüllt habe,wurden sie dem Karriere Berater der Bundeswehr ausgehädigt und von ihm an die Weiterbearbeitende Stelle nach Hannover weitergeleitet.
      Jetzt wurde mir ein Dienstposten als TrspUffz im VersBtl angeboten. Mir wurde gesagt das ein Laufbahnwechsel für mich nicht möglich sei,da ich schon so alt bin.
      Das habe ich erst mal so hin genommen.
      Es gibt aber doch eine Frage die mich schon sehr beschäftigt und zwar die Frage nach der Kohle. Ich habe zwar so den einen oder den anderen Besoldungsrechner ausprobiert aber jeder warf ein anderes (mit großen differenzen) Ergebnis raus.
      Darum Frage ich hier mal,was bei mir raus kommen könnte.

      Hier mal ein paar Eckdaten von mir.
      In der Vergangenheit habe ich bereits schon 8 Jahre als Manschaftler (SG) gedient.
      Nun werde ich,wenn ich die Eignungsprüfung überlebe, Berufsnah eingestellt (warscheinlich Uffz?).
      Ich bin Verheiratet Steuerklasse III, habe ein Kind bin in der Kirche und komme aus Niedersachsen. Das Kindergeld bezieht meine Frau.
      Dann würde ich gerne wissen ob ich mein Haus anerkennen sollte oder nicht, wegen Trennungsgeld. Auch wenn der Standort nur 35 km von mir zu hause entfernt ist, da werde ich auf jedenfall ein Heimschläferantrag stellen.
      Und nu habe ich noch eine Frage.
      Ich bekam vom Karriere Center ein Formular,welches ich Unterschreiben soll.

      Gesetz zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung im
      Bund und zur Änderung weiterer
      dienstrechtlicher Vorschriften
      ( Fachkräftegewinnungsgesetz )


      hier: Einverständniserklärung im Rahmen Einzelfallentscheidung

      Wenn ich das Ubterschreibe,was für Folgen wird oder könnte das für mich haben?
      Denn ich gebe den Versuch doch noch Feldwebel zu werden nicht auf!

      Schon mal viele Dank für eure hoffentlich hilfreichen Antworten!

      Gruß simser34
    • Der Gehaltsrechner ist eigentlich ziemlich genau: oeffentlicher-dienst.info/c/t/…he/rk?id=beamte-bund-2018
      Es werden dir die 8 Jahre Vordienstzeit und auch Ausbildungszeiten angerechnet. Grob kannst du dir das aus dem Bundesbesoldungsgesetz ableiten.

      Wenn du verheiratet bist, ist dein haus automatisch anerkannt und berücksichtigungsfähig. Da wirst du zum TG-Empfänger mit täglicher Rückkehr. Eine Heimschläferanerkennung musst du nach deinen Lehrgängen nicht machen, das ist automatisch so.

      Wenn man wüsste, was in der Einverständniserklärung steht, könnte man auch etwas dazu sagen. Es wird sicherlich mit deinem Alter zu tun haben, denn 40+ sind Einstellungen Einzelfallentscheidungen.
      Du kannst dich aus dem aktiven Dienst heraus auch als Fw bewerben, dort existiert keine Altersgrenze.

      Alles aber Fragen, die dir dein KarrBer beantworten sollte.
    • Neu

      Hallo an die Kameraden und Unterstützer dort draußen. Ich bin neu hier und habe eine Frage zum Thema Wiedereinsteller... wie fast alle Wiedereinsteller ;)

      Ich habe mich wie andere bei der Bundeswehr als Wiedereinsteller beworben und muß bald zum militärischen Auswahlverfahren nach Düsseldorf. Dementsprechend bin ich jetzt ein wenig nervös was mich dort erwartet. Da ich unbedingt wieder zurück möchte, man hat mir einen Dienstposten in Delmenhorst beim Trspt. Btl. reserviert als Transport Feldwebel, möchte ich gerne wissen was auf mich zukommt. Mit 48 Jahren ist man ja nicht mahr ganz taufrisch. Dementsprechend versuche ich mich vorzubereiten. Gibt es Erfahrungen aus jüngerer Zeit? Danke!