Trennungsgeld: hier TTG

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    • Die Höhe des zu zahlenden Betrages bestimmt sich nach § 3 Abs. 3 TGV, wonach sich der Grundbetrag auf 150% erhöht, wenn berücksichtigungsfähige Personen, zB ein Ehepartner, im eigenen Haushalt leben. Aus einer Information des BVA:

      "Die/der Trennungsgeldberechtigte erhält einen Tagegeldsatz von zurzeit 8,19 €. Dieser setzt sich zusammen aus den steuerlichen Sachbezugswerten in Höhe von 1,73 € für das Frühstück und in Höhe von jeweils 3,23 € für das Mittag- und Abendessen.

      Die/der Trennungsgeldberechtigte, die/der mit dem Ehegatten und/oder weiteren in § 3 Abs. 3 Satz 2 Buchstabe b) und c) genannten Personen (s. Verordnungstext) in häuslicher Gemeinschaft lebt, erhält als Trennungstagegeld zurzeit täglich 12,30 €."
    • Genau das hatte ich auch gelesen und so verstanden. Aber in meiner Einheit wurde mir gesagt, dass es eine Durchführungsbestimmung gäbe in der stehe, dass es davon abhängig sei, ob Verpflegung gegen Bezahlung bereit stehe (heißt in der TrpKüche). Und daraus soll resultieren, dass wenn es diese gibt, generell der Satz von 8,19€ gezahlt werde (also laut Refü egal ob ledig oder verheiratet).


      Aber genau das kann ich nirgendwo erlesen und das Wort „generell“ heißt für mich nicht, dass das auf den Familienstand eingeht.

      Sonst wäre dich sowohl die TGV, als auch das Info Blatt hinfällig oder verstehe ich das falsch?!
    • Eine solche "Durchführungsbestimmung" ist mir leider nicht bekannt, allerdings ist es im Reisekosten- und Trennungsgeldrecht nun wirklich keine Neuerung, dass die Bereitstellung von Gemeinschaftsverpflegung gegen Bezahlung zu einer Ermäßigung der Erstattungsbeträge für Verpflegungsmehraufwand führt (siehe hierzu auch § 4 Abs. 5 TGV).

      Um die Frage endgültig zu klären, schlage ich vor, dass Sie sich die betreffende Regelung von Ihrer Einheit aushändigen lassen. Für eine Information an dieser Stelle wäre ich nach Möglichkeit dankbar.

      Ergänzung: Auch die ZDv A-2212/1 (dort: Erläuterungen zu § 4 Abs. 5 TGV) bestätigt die Minderung des Tagegeldes im Trennungsreisegeld sowie des Trennungstagegeldes im Falle der Bereitstellung von Gemeinschaftsverpflegung gegen Bezahlung. Für einen Rechnungsführer sollte es kein Problem sein, die betreffenden Erstattungssätze in Abhängigkeit von den jeweils bereitgestellten Mahlzeiten im Anspruchszeitraum aufzuschlüsseln und zu erläutern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Papierberg ()