Hundetrainer nach der Bw

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    • Hundetrainer nach der Bw

      Hallo.

      Ich habe folgendes Problem. Ich habe nach der Bw vor, mich als Hundetrainer selbstständig zu machen bzw mit dieser Vorausbildung bei der Polizei ein zu steigen um mich später auf eine Stelle in der Hundestaffel zu bewerben.

      Heute sprach ich meinen Wunsch an und schilderte dem BfD meine Vorstellung. Leider wurde ich mit der Aussage, dass dies leider nicht gefördert werden kann enttäuscht. Grund dafür sei, dass dieser Beruf eher in den Privaten Bereich geht und nicht damit begründet werden kann, das ich es als Vorbereitung für den Berufswunsch des Diensthundeführers nutzen kann.

      Habt ihr Hinsichtlich solcher Fälle Erfahrungen gemacht und könnt mir helfen? Mir liegt sehr viel daran und sehe es nicht ein das einige nen Bootsschein über den BfD machen und man selber nicht mal bei sowas untersrützt wird.

      Danke scho mn einmal für Antworten.

      LG
    • Die Auskunft des Förderungsberaters ist rein rechtlich nach den Modalitäten des BFD absolut korrekt, sie müsste meines Erchatens nach aber dennoch nicht das letzte Wort bleiben. Im Kern geht es daraum, dass Sie den BFD davon überzeugen müssen, dass Sie sich durch die Arbeit mit Tieren ernsthaft eine berufliche Zukunft aufbauen können, die Ihren Lebensunterhalt sichert. Tatsache ist nun einmal, dass es in Deutschland im klassischen Sinne keinen staatlich geregelten Ausbildungsgang zum "Hundetrainer" gibt. Der Begriff als solcher ist deshalb auch nicht berufsrechtlich geschützt. Tätigkeiten, die den Charakter einer Hobbyausübung haben, dürfen vom BFD nicht gefördert werden, da hierdurch die Eingliederung in den zivilen Arbeitsmarkt nicht sichergestellt wird.

      Überlegen Sie sich deshalb zusammen mit Ihrem Berater, wie Sie sich im Bereich der Tierpflege und -ausbildung professionalisieren könnten und welchen Teil Ihrer Förderungsansprüche man dafür aufwenden müsste. Erläutern Sie dabei auch, welche Motive Sie zu dieser Berufswahl führen und über welche Erfahrungen Sie bereits verfügen. Sie sollten auch klar darlegen können, welche beruflichen Felder Sie sich erschließen wollen und weclhe Qualifikationen dafür erforderlich sind.
      Sie könnten z.B. nach Dienstzeitende über eine Umschulung zum staatlich geprüften Tierpfleger mit der Fachrichtung Tierheim- und Pensionstierpfleger nachdenken. In der Folge besteht die Möglichkeit Aufstiegsfortbildungen auf Meisterebene zum Hundefachwirt (IHK) zu absolvieren. Während der Dienstzeit könnten Sie Fortbildungen im kaufmännischen Bereich, bei geplanter Selbstständigkeit in der Unternehmensführung, zu steuerrechtlichen Sachverhalten, zu biologischen oder hygienischen Themen absolvieren.

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    • Neu

      Guten Tag meine Herren.

      Interessant finde ich das es angeblich eurer bfd-Dienststelle eine Ausbildung zum Hundetrainer nicht möglich ist da es in einen privaten Bereich fällt. Ich weiß zwar nicht genau wie genau das Gespräch ablief jedoch kann ich euch versichern das dies auf jeden Fall möglich ist. Ich selbst war bis 31.08.2018 SaZ 12 Mannschaften und habe alle meine Ausbildung zum Hundetrainer vom bfd bezahlt bekommen.
      Ausbildung zum Hundetrainer
      Ausbildung zum Hundeführer therapiehunde
      Ausbildung zum Hundeführer deeskalationshunde
      Ausbildung zum Ausbilder für Hundetrainer
      Alle Maßnahmen wurden bezahlt. Jedoch strebe ich auch eine Selbstständigkeit als solcher an. Jedoch kann ich sagen das dies auf jeden Fall möglich ist.
      Wenn jedoch noch Interesse besteht zu oben genannten Ausbildungen meldet euch bei:

      Chiemgauer-Tierschule.com / Chiemgauer Hundesschule

      Dort findet ihr informationen und die Telefon nr. Der Chef und Ausbilder dieser Einrichtung weiß auch über die Bundeswehr Bescheid und kann dir dabei garantiert helfen. Ich selbst bin ebenfalls sehr oft anwesend und könnte gegebenfalls such helfen Unklarheiten zu bereinigen.

      Mit kameradschaftlichen Gruß

      B.Streblow
      Horrido Kameraden
    • Neu

      Die Frage, ob die Bewilligungsvoraussetzungen für eine bestimmte berufliche Qualifizierung vorliegen, bestimmt sich nach einer ganzen Reihe von - vornehmlich personenbezogenen - Voraussetzungen, so dass der oftmals naheliegende Gedankengang....Maßnahme X wurde für den Kameraden Y bewilligt und ist damit generell für jeden Zeitsoldaten/jede Zeitsoldaten als förderungsfähig anerkannt...eben nicht zutrifft.
      So wie der Sachverhalt vom Themenstarter dargelegt wurde, besteht hier noch nicht einmal eine klare Zielforstellung über ein konkretes Eingliederungsziel (selbständige Berufsausübung oder Tätigkeit im Polizeivollzugsdienst). Auf dieser Basis hatte der BFD keinen Ermessensspielraum, was letzlich zur Vermeidung von nicht ziielführender Nutzung der Ansprüche auch ein Stück weit im Sinne der Betroffenen liegt.
      Der Fall ist aber andererseits aber auch noch in einem Stadium, in dem die Weichen so gestellt werden können, dass man ggf. in eine Förderung einsteigen könnte. Insoweit gilt: Miteinander in der Sache reden und an einer Lösung (Förderungsplanung) arbeiten.