"Freiwilliger Wehrdienst" gleichbedeutend mit "Bundeswehr-KARRIERE"?

    • "Freiwilliger Wehrdienst" gleichbedeutend mit "Bundeswehr-KARRIERE"?

      Guten Tag,

      eine ganz simple Frage, welche ich leider noch nicht so richtig verstanden habe:

      Ist der neue freiwillige Wehrdienst gleichbedeutend, mit einer Karriere bei der Bundeswehr?
      Sprich; wenn man sich zum freiwilligen Wehrdienst meldet, kann man dann trotzdem später Soldat auf Zeit bzw. sehr viel später Berufssoldat werden?

      Ich frage dies, da in meinen Bewerbungsunterlagen steht "Bewerbung für den freiwilligen Dienst in der Bundeswehr". Nun weiß ich nicht, ob das der FWD ist oder eine "echte" Karriere bietet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Micha_88 ()

    • Es gibt nur noch "freiwilligen Dienst" in der Bundeswehr, seitdem die Wehrpflicht ausgesetzt wurde.

      Du kannst Dich für den "Freiwilligen Wehrdienst" oder für eine Karriere als "Soldat auf Zeit" bewerben. In allen Fällen wirst Du etwas Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare beim "Karrierecenter der Bundeswehr" / Wehrdienstberater benötigen.

      Auch als FWDLer kannst Du bei der Bundeswehr Karriere machen, wenn Du in Deiner Dienstzeit gute Leistungen vorweisen kannst (ggf. wirst Du angesprochen auf eine längere Verpflichtungszeit).
      Auf der mil.karriere-Seite der Bundeswehr findest Du die Bewerbungsformulare online (eigentlich, im Moment scheints da ne Störung zu geben). Ansonsten: jeder Wehrdienstberater bespricht das gerne mit Dir :thumbup:
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      Dafür gibt es dieses Forum.
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    • Genau, leider gibt es dort eine kleine Störung.

      Ich hatte die Bewerbungsbogen (PDF-Dateien) bereits vor längerer zeit heruntergeladen, ausgefüllt (nur, was ich ausfüllen -soll-) und ausgedruckt.
      Verwirrte mich nur ein wenig,. dass überall "Freiwilliger Wehrdienst" steht. Ich verbinde das immer mit den "maximal 24 Monaten Dienst in der Bundeswehr".
    • Sehr gut :D

      Auf diesen Tag (eher gesagt morgen) habe ich moch sooo gefreut, da ich dann endlich bei der WDB oder beim beim WDB anrufen kann.

      Hängt der Ausfall mit dem "neuen", eigens für die Bundeswehr bereitgestellten Rechenzentrum zusammen?
    • wehrdienst,musterrung,auslandseinsätze

      hallo

      ab wann besteht die möglichkeit das man bei der musterrung ausgemustert wird?

      und wie ist es mit freiwilliger grundausbildung ?also danach muss man sicher immer verpflichten lassen für auslandseinsätzen?

      oder gibt es möglichkeiten nur in deutschland stationiert zu sein (sich verpflichten lassen)?

      würdemich über antwort freuen

      lg
    • Also, in Deinem Fall wirst Du ausgemustert, wenn Du schwanger bist.

      Wenn Du Dich für den freiwilligen Dienst entscheidest und auch genommen werden solltest, dann fängst Du immer mit der Grundausbildung an. Die ist nicht freiwillig, das ist die Basis des soldatischen Seins. Einen Schnupperkurs wie es so ist gibt es nicht.

      Solltest Du Dich auf 24 Monate festlegen, kann man sich für einen Auslandseinsatz heran ziehen lassen. Dies ist aber freiwillig und kein muß. Sollte es Dein Wunsch sein so, wäre das nur ein einziger, den mit Einsatzvor- und nachbereitung und Einsatz selber sind schon so um die 12 Monate weg. Dazu kommen die 3 Monate AGA, das sind schon 15 von 24. Rechnet man Urlaub und Krankheit mal ab, sind es schon 18 von 24 Moanten. Dazu kommt noch Deine Verwendungsausbildung und der normale Tagesdienst und schon sind die 24 Monate auch schon rum.

      In der Regel setzt man solches Personal aber nur im Inland ein. Erst ab einer Verpflichtungszeit von 4 Jahren, geht man definitiv in die Einsätze.
    • Der frühest mögliche Zeitpunkt bei der "Musterung" ausgemustert zu werden ist bei der Anmeldung, wenn Du erkennbar unter Drogeneinfluss stehst, ansonsten wenn die Körpermaße die Minimalanfordrungen unterschreiten oder das Maximum überschreiten. :thumbdown:

      Wenn Du Dich freiwillig zum Wehrdienst meldest, enthält dieses immer die Möglichkeit der Teilnahme an einer Auslandseinsatzverwendung (sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind).

      Sich nur auf Inlandsdienstposten einzustellen wird wohl nicht erfolgreich sein (noch nicht einmal im Bereich der Wehrverwaltung!)
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    • So ganz richtig ist das nicht das es keine schnuper möglichkeit gibt...
      Du kannst bei einem Standort bei dir in der nähe anfragen ob es möglich wäre ein Praktikum zu machen.
      Kenn einige die das gemacht haben.Du bist dann zwar nicht voll dabei aber wirst in den Ablauf soweit wie möglich eingebunden.
      "Ich möchte nur wissen, wie es dem Burschen gelungen ist, als Embryo wieder aus dem Mülleimer rauszukommen."----Hawkeye
      [IMG:http://www.smileygarden.de/smilie/Frech/smileymania.at_00242.gif]
    • Shakespear schrieb:

      ""So ganz richtig ist das nicht das es keine schnuper möglichkeit gibt...
      Du kannst bei einem Standort bei dir in der nähe anfragen ob es möglich wäre ein Praktikum zu machen.
      Kenn einige die das gemacht haben.Du bist dann zwar nicht voll dabei aber wirst in den Ablauf soweit wie möglich eingebunden."

      Richtig, inzwischen bieten sogar einige Standorte einen 3 Tage "Schnupperkurs" an.
      Ob dies allerdings Standart wird oder nur ein Versuch war, ist mir noch nicht bekannt.


    • Und hier noch eine Variante für Berufsausbildung, regelmäßigen Truppenbesuchen (incl. Schnuppertagen) und anschließender Übernahmegarantie (bei weiter bestehender Eignung) als SaZ in die Bundeswehr nach dem Schaumburger Modell. Die Wehrdienstberater sind da oft kreativ in Lösungen für solche Schnuppertage (das Modell läuft weiter) :thumbup:
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    • Gaaanz kurze Frage :

      Ich bin beim ersten Mal abgelehnt worden und will mich gleich wieder bewerben.Hab überlegt,ob ich das über den FWd mache.
      Mein Berater hat mir gesagt,dass ich mich theoretisch gleich nach der AGA als SaZ bewerben kann und schon vor Beendigung meiner 23 Monate übernommen werden könnte.
      Stimmt das?
      Und wenn ja,wie hoch sind die Chancen,dass das klappt?Wäre es vielleicht ratsamer,es noch mal auf dem "normalen" Weg zu versuchen?

      Vielen Dank im Voraus :)
    • Wenn Du im ZNwG abgelehnt worden bist, kann und wird das Gründe gehabt haben. ?(

      Es ist sicherlich ein Versuch wert, über den Karriereberater der Bundeswehr eine Bewerbung für FWD zu platzieren. Wenn das klappen sollte, wären Top-Leistungen in der AGA sicherlich eine gute Referenz für eine Bewerbung als SaZ. Aber auch da geht´s wieder über das ZNwG :thumbup:
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