Versetzungsantrag

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    • Versetzungsantrag

      Hallo Ihr Lieben,

      Ich bin seit dem Jan 2008 beim Bund und bin derzeit in Fassberg stationiert. DP: MatBewUffzSK NschZg. Folgendes ist passiert...

      Im Juli 2012 bin ich von ZAW wieder in meine Stammeinheit gekommen. Ich musste feststellen das die Arbeit in meinem Bereich noch weniger geworden ist. Dazu kommt das aber auch mehr Soldaten da sind. Durch die Umstellung auf SASPF und die Auflösung der Bell UH 1D gibt es einfach zu wenig zu tun und ich habe keine lust 5 Tage die woche nichts zu machen. Also hab ich beschlossen mich mit meinem ZgFhr zusammen zu setzen und über eine Versetzung zu depatieren. Mein ZgFhr stimmte meiner Meinung zu und beführwortete den Antrag auf heimatnahe versetzung. Mit dem Versetzungsantrag bin ich dann zum Chef( Dienstweg;-) ) Nach Rücksprache wurde mein Antrag auch vom Chef beführwortet und ich darf gehen ohne Ersatz.

      Ihr könnt euch sicher vorstellen wie glücklich ich mit der Entscheidung vom chef war, den die Chancen stiegen nach Hause zu kommen.

      Nun gab es ein problem mit meinem Dienstposten. Meine SÜ liegt in der schwebe und ich wurde von meinem dienstposten abgezogen und auf eine stelle beim Schirrmeister eingesetzt.

      Jetzt kommts...

      nach ewigem hin und her ( falsches Formblatt, Falsche PnNr und name, 8 wochen KZH etc...) traff ich durch zufall meinen Chef, der mich kurz um ein gespräch zwischen türen und angeln bat. Darin teilte er mir mit, das er eine Lono zur StBw schicken wird, da er mich nun doch nicht einfach so gehen lassen kann.

      Ich wusste für den moment nicht wirklich was ich sagen sollte und war am boden zerstört:-(

      nach dem mein neuer TE Führer mit dem Chef gesprochen hatte, sollte ich 2 Tage später zu ihm. An sich kam bei diesem gespräch nicht viel raus ausser, das wenn er eine Lono dahin schickt, er mich darüber Informieren wird. In der Zeit kam nun endlich die Stellungnahme vom Kdr der diesen Antrag ebenfalls beführwortet. Noch immer Steht auf diesem Versetzungsantrag "Ohne Ersatz"

      der Antrag wurde abgeschickt.....nach dem ich aus meinem Urlaub wieder kam(Heute) habe ich mal nachgefragt wie den der derzeitige stand ist und promt bekomm ich vom spieß die Entscheidung der StBw vor die nase. Darin Steht wortwörtlich: Ihr Verband erteilte aus Bedarfsgünden eine Freigabe nur gegen Ersatzstellung

      Im klartext -Abgelehnt-

      Ich habe herausgefunden das mein Chef doch eine Lono dort hin geschickt hat.

      Jetzt meine Frage.. Darf er das? wenn nicht, was kann ich tun?

      Ich bin gerne Soldat und möchte es auch solange bleiben wie ich unterschrieben habe..erwarte daher das man mir gegenüber Loyal ist und sich ebenso an Dienstwege hält wie ich es tue und tun muss!!
    • Das
      Problem ist das die meisten Stellen besetzt sein müssen das heißt das die Chancen
      auf Versetzung ohne Ersatz recht schwer ist.
      Wenn dein KpChef dir die Zusage
      machte ohne Ersatz Versetzt werden zu können würde Ich noch mal ein klärendes Gespräch
      suchen.Vielleicht wurde auhc nur etwas falsch übermittelt oder so. Hatte das Thema erst vor ein paar Tagen mit einem bekannten.
    • von falscher übermittlung kann nicht die rede sein. ein klärendes "Gespräch" gab es ja schon bereits bevor der Antrag zur stbw ging....nur kann er doch nicht ohne weiteres hinter meinem rücken irgendwelche lonos hin schicken...da fühl ich mich verarscht! zumal er gesagt hat das er es mir mitteilen wird, wenn er ne lono hin schickt... und prompt macht er was und ich erfahre es durch die ablehnung...

      mir ist bewusst das stellen nachbesetzt werden müssen...aber "ohne ersatz" heißt "Ohne ersatz" so einfach...er wusste ja nichtmal das der antrag noch gar nicht auf dem weg zur stbw ist...

      ich bin sowieso nicht auf meinem dienstposten eingesetzt, durch die SÜ...somit ist mein dienstposten auch nciht besetzt...also versteh ich das ganze nicht...

      Mir geht es erstmal nur darum, kann ich dagen vor gehen? Bzw ist dies ein Beschwerdegrund?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von scoobido ()

    • Ersatz hin oder her, das ist nicht das ziel meiner frage...es geht darum das er hinter meinen rücken etwas getan hat was für mich negative auswirkungen hat. Soweit ich auch weiß müssen änderungen genauso eröffnet werden und wenn das nicht der fall ist, müsste das ne beschwerdegrundlage sein, oder nicht?

      Und erfahrungsgemäß prüft die Stbw bei einem "ohne Ersatz" antrag nicht zuerst ob eine stelle nachbesetzt werden muss, sondern ob an dem wunschstandort DP vorhanden sind...Demnach hätte die Begründung für die ablehung auch anders aussehen können, wenn nicht sogar müssen.
    • ok, ich denke es ist wichtig soviel information zu bekommen wie es nur möglich ist...den (und das klingt vllt sehr selbstsicher) fühle ich mich im recht, nicht fair behandelt worden zu sein.

      gibt es vllt fallbeispiele? oder ähnliche fälle?



      Ich danke euch trotzdem;-)



      Einfe frage, wenn ich wiederspruch gegen diesen bescheid einlegen möchte, gitb es da ne frist?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von scoobido ()

    • Hier musst du 2 Dinge unterscheiden: Du kannst dich selbstverständlich gegen den Bescheid beschweren (übliche Fristen, müssten aber druafstehen). Aber da dein Chef weiterhin zugestimmt hat (wenn auch gegen Ersatz) ist das FORMAL nichts negatives. Dass es nicht die feine Art ist verstehe ich aber das gibt erstmal keinen Beschwerdegrund aus meiner persönlichen Sicht. Dir stehen natürlich weiterhin alle verbleibenden Mittel offen. Meine persönliche Einschätzung ist jedoch dass bei einem Vorgehen gegen den Chef nichts rauskommt, da er rein sachlich nichts falsch gemacht hat.

      Eher schon könnte man gegen den Besscheid der SDBW "protestieren"....
    • naja das ist alles so ne sache der interpretation...den folgendes habe ich in erfahrung gebracht:

      seine "nachträgliche" entscheidung doch nur mit ersatz gehen zu dürfen ist auch hinter dem Rücken des S1 und des KDr gelaufen. und jetzt der knaller..die besagte lono war schon beim BPA bevor der Antrag überhaupt dorthin geschickt wurde..und meiner meinung nach hätte mind der KDr davon in kenntnis gesetzt werden müssen, oder seh ich da was falsch?

      da ich auch schon bei der VP war, läuft somit auch ein beschwerde..

      Ich sag ja nichts gegen seine entscheidung jedoch denk ich das die art und weise des vorgangs falsch und für mich zum nachteil war...
    • Eine Beschwerde kannst Du nur selbst und nur für Dich allein schriftlich oder mündlich vortragen.
      Nur weil die Vertrauensperson im Boot sitzt, hat dies noch keinen Charakter einer Beschwerde nach WBO
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen
    • @scoobido:

      also mal ehrlich,wir haben uns schon bemüht dir zu helfen!
      Nur weil dir unsere Antworten nicht passen weil sie dich nicht stützen heist das noch lange nicht das wir hier nur Teilantworten geben.

      Zumal,selbst die Community kann nicht alles wissen.

      Wie schon mehrfach glaube ich gesagt steht es dir frei diesbezüglich eine Beschwerde nach WBO zu verfassen.
      Darin kannst du dein Anliegen nochmals formulieren und um erklärung bitten.

      Aber mehr wird nicht machbar sein so wie sich der Sachverhalt darstellt.
      "Ich möchte nur wissen, wie es dem Burschen gelungen ist, als Embryo wieder aus dem Mülleimer rauszukommen."----Hawkeye
      [IMG:http://www.smileygarden.de/smilie/Frech/smileymania.at_00242.gif]
    • sry falls sich jémand grad aufn schlips getreten fühlt.. meine aussage über die ungenügende information richtete sich nicht gegen das forum oder antworten hier im forum..

      damit war der informationsfluss und unzureichende beratung meiner Einheit bezogen..

      Also nochmals, tut mir leid, hier wollte ich niemanden damit angreifen!!! :huh: