Von FWD zu FW

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    • Von FWD zu FW

      Hallo liebe BW-Community,

      ich bin 17 Jahre alt und bekomme nächstes Jahr voraussichtlich mein Abitur. Ich habe mich bereits für den FWD (12 Monate) beworben (um in die ganze Materie Bundeswehr hinein zu schnuppern) und muss im Dezember zum Einstellungstest. Nun zu meiner eigentlichen Frage. Nach meiner Zeit als FWDLer würde ich gerne eine Laufbahn zum Feldwebel im Truppendienst beginnen. Jedoch habe ich bei einigen Foren gelesen, dass sich dies als sehr schwierig gestaltet, weil es nur begrenzte Stellen dafür gibt, zumal ich mich ja dann ein interner Bewerber bin. Nun zu meiner eigentlichen Frage. Ist diese ganze Problematik wirklich so schwierig. Und was kann ich nach meiner Zeit als FWDLer machen, wenn es mit der FW-Laufbahn nicht funktioniert.

      Vielen Dank schon mal im Voraus:)
      LG hyl3xX
    • Also, fwdler und dann irgendeine Laufbahn macht nur begrenzt Sinn. Machen Sie den Eignungstest (Cat) und versuchen Sie gleich eine Fw Eignung zu erhalten, das ist meiner Meinung nach erfolgreicher.
      Der andere Weg geht auch....das macht meiner Meinung nach aber nur begrenzt Sinn, Sie "verschenken" ein Jahr als Fwdler, es gibt keine Garantie dass Sie dann übernommen werden, wenn Sie Pech haben, landen Sie in Timbuktu, haben nur Kameraden die Sie nicht fördern worden, oder oder.
    • Das mit den internen Stellen ist längst Geschichte. Sinn des FWDL ist doch das reinschnuppern, wieso soll man da jemand den Laufbahnwechsel verwehren?
      Ansonsten sollte man sich immer für die Ziellaufbahn direkt bewerben. Es ist aber auch nicht gesagt, dass es jetzt klappt und du die Eignung bekommst. Bekommst du sie nicht und z.B. nur die Msch-Eignung, kannst du trotzdem den FWD machen, allerdings ist deine Nichteignung dann auch 2 Jahre gültig und eine erneute Testung für die Fw-Laufbahn erst danach wieder möglich.
    • Dann werde ich wohl doch erstmal den FWD machen, vorausgesetzt, ich werde genommen. Weiß da jemand Bescheid, wie das mit einer Rot-Grün-Schwäche aussieht? Ist das auch noch so, wenn man ein Jahr FWD gemacht hat und bei einem Laufbahnwechsel vornimmt, bspw. zur Fw-Laufbahn, dass man die Aga nochmal wiederholen muss?
      Vielen Dank:)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hyl3xX ()

    • Rot-Grün-Schwäche ist für verschiedene Verwendungen ausgeschlossen. Das hat nichts mit der Laufbahn zu tun.
      Die Ausbildung der Fw beinhaltet beim Heer und bei der Lw (noch) keine GA. Sie beginnt mit den entsprechenden UA/FA-Lehrgängen. Dieses haben viele Inhalte der GA, sind aber eigenständige Lehrgänge und diese muss man durchlaufen. Deswegen ja auch der Hinweis, dass die Zeit als FWD eigentlich nicht wirklich nutzt für die Spätere Ausbildung/ Verwendung.
      Eine AGA gibts schon länger nicht mehr, es wird eine Grundausbildung (GA) durchgeführt.
    • Wie von Perser schon geschrieben, es funktioniert sich "aus der Truppe" heraus zu bewerben, nur wenn ich sehe, wie lange das bei unseren Fwdlern dauert, dann wird mir echt schlecht. Unser "Jungster" wurde inzwischen von 12Mon. auf FWDLmax verlängert (also 23 Mon.), damit das noch schaffbar ist.

      => Das mit dem Feldwebel Truppendienst hatte ich glatt überlesen.... Das ist zumindest aus der Zukunftsperspektive ein echtes Problem.

      Was wollen Sie denn dann mit 30 machen? Ja, Sie haben BFD Ansprüche, aber es ist leider IMMER noch schwierig, in der zivilen Wirtschaft als EINSTEIGER in dem Alter Fuß zu fassen. Und Berufserfahrung können Sie als Truppendiener leider nicht vorweisen.
    • @Perser: Also in *diesem* Fall ist es wohl *speziell*, weil der Kamerad direkt in eine fliegerische Verwendung möchte.
      Die Bearbeitung mit Untersuchungen zieht sich jetzt allerdings schon seit Februar und ist [so wie ich es mitbekommen habe] erst richtig in Fahrt bekommen, als mein TE sich dahinter geklemmt hat.
      Ich lasse mich überraschen, wenn ab nächsten Jahr der nächste "Fall" eintritt.


      Wenn man sich gleich auf eine Fw Stelle bewirbt und die Eignung bekommt, liegt die Planung halt in Köln, klar da kann auch einiges schief gehen, aber ich habe den Eindruck das das für Köln "nach Standard/Schema" läuft, in meiner Einheit weiß man ja nicht mal wie das mit der Sprachsonderprüfung geht ?( .
      [Auch da hat mir dein Beitrag @Perser geholfen] werde dann gelegentlich im Februar berichten, ob sich da was tut.
    • Vielleicht liegt es daran, denn die Phasen I-III dauert in der Tat lang und die ganzen Bewerber mit Diensteinritt 01.07. und 01.10. ja zwangsläufig zeitkritischer sind.

      Die dienstpostengerechte Ausbildung wird ja immer durch das BAPersBw gesteuert, egal ob Seiteneinstieg oder Einstellung. Was halt oftmals ein Problem darstellt ist die Zeitverzögerung von Abgabe des Antrages bis zum Versand der Bewerberakte an das BAPersBw. Da wird viel Zeit verschlendert. Ich stelle mal frei von wem, aber es können durchaus beide Seiten sein. Leider aber auch auf Seiten der Dienststelle, die aufgrund eines von der Routine abweichenden Vorganges (und ggf. dem Drang alles absolut richtig zu machen), da manchmal echt hilflos ist. Dabei steht alles haarklein in der GAIP.