Was kommt auf mich zu

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Was kommt auf mich zu

      Nabend zusammen,
      Also zur Vorgeschichte. Ich bin Mannschafter und will in die FW Laufbahn. Aber später mehr. Ich hätte ein Fahrverbot und bin trotzdem gefahren und hab damit eine Straftat begangen. War so dumm ja ich weiß und bitte kommt mir nicht mit ja wie kann man so dumm sein, ich weiß es selbst. Es war eine Strecke von 600 m zu einer Werkstatt..
      Dann habe ich hier, noch ohne Konto nachgefragt wie das ist und ob ich das melden muss. Es hieß Nein weil das nichts mit der Bundeswehr zu tun hat, da ich keinen BW Führerschein habe. Also hab ich einfach nur meinem Hauptmann gesagt was Sache ist und das ich jetzt nicht fahren kann. Er wusste Bescheid.
      Ich wusste nicht das eine Anzeige auf mich zukommt also hab ich den Antrag auf Laufbahnwechsel ganz normal ausgefüllt und natürlich nein angekreuzt beim Kästchen ob Straftaten anhängig sind oder ein Verfahren läuft ‍♂️

      Jetzt wurde ich versetzt über die Feiertage. Dienstantritt ist am Montag. Wae heute nochmal in meiner alten kaserne und die haben post bekommen von der polizei und haben mich grefeagt wie ich denn lügen konnte bei dem Antrag und warum ich nichts gesagt habe.
      Das ich ggg. Rausgeworfen werde.
      Das da auf jedenfall noch was wegen falschmeldung kommt.
      Das ich ne dicke Strafe vom Bund zu erwarten habe.

      Hat jemand Erfahrung oder ähnlich und kann mir was sagen?
      Ich hab natürlich vor am Montag direkt zu meinem diszi zu gehen und ihm direkt alles zu erzählen und versuchen zu erklären, genau wie jetzt. Ich hoffe das bringt was.

      Bin momentan keine 4 Jahre beim Bund also wäre es einfacher mich zu entlassen.

      Hoffe auf Hilfe.

      Kameradschatflicher Gruß
      :thumbsup: :thumbsup: Ohne Mampf, kein Kampf :thumbsup: :thumbsup:
    • Der Punkt ist, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
      Du bist nicht seit gestern bei der BW und das hätte dir klar sein müssen das du dies melden musst.
      Logisch ist auch, fahren ohne gültigem Führerschein ist eine Straftat.

      Ich weis nicht was passieren wird, aber vom Bund wirst du sehr wahrscheinlich eine auf den Deckel bekommen.
      Wie hart das ausfällt liegt bei deinem Disziplinarvorgesetzten.
      Ich würde allerdings drauf tippen das du zumindest nicht rausgeworfen wirst, bin mir allerdings nicht sicher was mit deiner FW-Laufbahn passiert, denn die Vorbildfunktion ist ja nunmal im Eimer, dennoch, Strafe muss sein und da gehts dann an deine Geldbörse,
      einmal von der Statsanwaltschaft und von der BW.


      Nun zu meiner eigenen Meinung.
      Wenn es nach mir ginge würde ich dich hochkannt rauswerfen..... Sorry
      Aber es gibt 1000 Qualifizierte Personen und Vorbilder die in der BW teils keinen FW oder Bootsmann durchbekommen
      und dann kommen Soldaten daher die sich an die einfachsten Gesetze nicht halten können oder wollen, und bekommen auch noch
      einen FW-Dienstposten in den Hintern gestopft. FRECHHEIT!
    • Für das Führen eines Fahrzeugs ohne die erforderliche Fahrerlaubnis werden Sie sich strafrechtlich zu verantworten haben. Den gültigen Strafrahmen können Sie § 21 StVG entnehmen. Darüber hinaus müssen Sie mit der Anordnung einer MPU und einer Verlängerung Ihres Fahrverbotes rechnen.

      Ihre Frage zielt aber sicherlich auf die disziplinare Dimension dieser Vorgänge ab.

      Im Normalfall wird eine disziplinare Verfolgung von solchen Dienstvergehen, die bereits strafrechtlich verfolgt werden, solange ausgesetzt, bis das Strafverfahren abgeschlossen ist. Die Erfolgsaussichten für den Laufbahnwechsel haben sich zunächst bis zur rechtskräftigen Entscheidungen aber auch nicht verbessert.

      Was Ihre Angaben im Verfahren zum Laufbahnwechsel betrifft, so ist m.E. nur dann von einem Dienstvergehen (Verstoß gehen Wahrheits- und Gehorsamspflicht) oder eine weiterer in Frage kommende Straftat auszugehen, wenn Ihnen tatsächlich bewusst war, dass bereits ein Strafverfahren gegen Sie in Vorbereitung ist bzw. Ihre Fahrt eine solche Straftat darstellte, Sie also schuldhaft diese Angaben unterlassen haben. Es liegt insoweit an Ihnen, dies zu gegebener Zeit gegenüber dem zuständigen Disziplinarvorgesetzten bzw. dem WDA glaubhaft darlegen zu können. Eine anwaltliche Vertretung ist aus meiner Sicht empfehlenswert.
    • Ich kann das nur unterstützen was Papierberg anführt.
      Eine Straftat oder ein Vergehen muss man erst einmal nicht melden. Man muss sich nicht selbst belasten. Werde ich allerdings gefragt und es liegt bereits eine Strafermittlung vor, muss man darauf wahrheitsgemäß antworten. Aber auch erst dann, wenn ermittelt wird.
      Wird ermittelt, ist solange eine Förderung ausgeschlossen.
    • Das ich mir den FW Posten an den gut stecken kann ist mir bewusst. Ist ganz klar das ich da scheiße gebaut habe. Die entscheidenden Frage ist ob ich entlassen werde oder nicht. Der Rest ist mir, klingt doof, aber erstmal egal. Alles andere lässt sich ertragen.
      @On3mAnShOw ist mir bewusst das man das sollte und denken kann. Ich hab diesem Gedanken auch nichts vorzuwerfen. Aber ich will den Job nur nicht verlieren.
      Ich habe den strafbefehl am 23.11. Bekommen. Da hatte ich das ganze schon ausgefüllt.
      Wie gesagt in dem Fall habe ich geantwortet wie ich dachte. Da lag noch nichts gegen mich vor.

      Natürlich schützt Unwissenheit genauso wenig.
      Aber ich hoffe nicht entlassen zu werden und eine beförderungssperre von einem Jahr oder so zu bekommen. Hauptsache ich kann bleiben und beweisen das es eine einmalige Sache war.
      :thumbsup: :thumbsup: Ohne Mampf, kein Kampf :thumbsup: :thumbsup:
    • Wenn du zum Zeitpunkt deines Antrages wahrheitsgemäß geantwortet hast, ist das doch o.k.
      Die Eröffnung des Ermittlungsverfahren war später. Nun kam die Auskunft i.R. MISTRA. Damit wird deine Förderung nunmehr erst einmal gestoppt, bis das Verfahren abgeschlossen ist.
      Ich kann aus deinen Schilderungen nicht erkennen, dass du dich dienstl. falsch verhalten hast.
    • Ja der andere Punkt ist ja das ich es nicht meiner Disziplinarvorgesetzer gesagt habe sondern nur meinem Abteilungsleiter, mit dem fahren ohne Führerschein.
      Ich werde mal genau nachsehen. Wie gesagt der strafbefehl kam erst im November. Da hatte ich das schon ausgefüllt. Ist ja soweit alles durch heißt jetzt nur nochmal Stress vom bund
      :thumbsup: :thumbsup: Ohne Mampf, kein Kampf :thumbsup: :thumbsup: