CAT-Test, ADHS

    • CAT-Test, ADHS

      Tag zusammen,
      ich habe mich für den FWD für 12 Monate als Panzergrenadier zum 1.07.2019 beworben, da ich nach meinem Fachabi WuV unbedingt zur Bundeswehr möchte. Ich bereite mich immer so früh wie möglich auf Prüfungen etc. vor (habe immer ein bisschen Prüfungsangst), daher wollte ich mal in die Runde hier fragen, wie es mit Mathe beim CAT-Test ausschaut.
      Ich habe mir bereits ein Buch (Bundeswehr Einstellungstest 2018, von Plakos) zum CAT-Test beschafft. Im Themenbereich Mathe sind nur Aufgaben aus dem Bereich Prozentrechnungen, Dreisatz und Zahlenreihen vorhanden. Daher meine Frage: Kommen im Bereich Mathe auch noch Themen wie z.B. Bruchrechnung, Zinsrechnung oder Geometrie etc. dran?
      Außerdem wollte ich noch gefragt haben ob sich der Test nach der jeweiligen Laufbahn richtet, vom Schulabschluss abhängig ist oder einheitlich ist. (Habe schon recherchiert, im Netz sind die Aussagen sehr unterschiedlich).
      Jedoch bereitet mir eine andere Tatsache noch viel größere Bauchschmerzen. Ich habe wenig (beachte WENIG) ADHS. Trotzdem bin ich dadurch kaum eingeschränkt, auf meinem Abschlusszeugnis der Realschule habe ich einen Noten Durchschnitt von 2,0 und in der Unterstufe (Klasse 11 beim Fachabi) habe ich einen Notendurchschnitt von 1,5 erreicht. Dies sollte doch eigentlich für eine gute Konzentration sprechen, oder? Ich bin weder unruhig, unkonzentriert noch unstrukturiert und auch sonst leide ich unter keinen anderen ADHS- Symptomen. Ich nehme zwar Tabletten (schwach dosiert) doch die fallen nicht unter das BTM und die möglichen Nebenwirkungen sind auch nie eingetreten. Würde ich durch diese Tatsache direkt bei der Musterung als untauglich eingestuft oder habe ich noch eine realistische Chance? Würde es etwas nützen, wenn ich zum Facharzt gehe der mir bestätigt, dass ADHS bei mir nur schwach ausgeprägt ist?

      MfG Nils
    • Man muss leider einfach feststellen, dass ADHS zu den psychiatrischen Diagnosen gehört. Auch das nicht BTM pflichte Medikament (Straterra?) Macht es nicht besser.
      Manche Ärzte unterstellen das die Diagnose ADHS zu leicht und Medikamente zu schnell verschrieben werden. Auf Grundlage dieser Argumente könnte man in vielen Fällen von nicht ganz korrekt gestellten Diagnosen ausgehen.

      Ich rate meinen Patienten für die die Diagnose zur "Belastung" wird immer die "Krankheit" nochmal neu und unabhängig überprüfen zu lassen. Sollte die Diagnose nicht haltbar sein, ändert sich die Situation nachhaltig. Sollte sich die Diagnose bestätigen, dann kann man sich auch weiter darauf einstellen und unter den bestehenden Bedingungen seine Zukunft planen.
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