BMI, Gdb, Allergien und Asthma

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    • BMI, Gdb, Allergien und Asthma

      Hallo,
      mein Sohn (18 Jahre) hat in 14 Tagen seine Musterung für eine Militärische Laufbahn im IT Bereich.
      Als Kleinkind (als 4 Jähriger) hatte er Aufgrund eines Bronchialasthmas, Allergien(Katze, Birke und Milben) und einer Verhaltensstörung (geringes Selbstwertgefühl) einen Grad der Behinderung von
      30% zuerkannt bekommen.
      Gesundheitlich ist er wieder vollkommen Gesund und hat jetzt Angst bei der Musterung nach einem Gdb gefragt zu werden und dies angeben zu müssen.
      Kurzfristig haben wir ein Termin in einem Lungen Zentrum bekommen um die mit einem Attest zu belegen das es sich verwachsen hat.
      Den Gdb möchte er auf jeden Fall löschen lassen aber ich bezweifele das es Behörden mäßig so schnell geht.
      Was im Moment noch ein Problem darstellen könnte ist das er bei einer Körpergröße von 1,72 ein Gewicht von 55kg hat bzw. ein BMI von 18,6.
      Im Internet hatte ich gelesen das es evtl seit Januar eine neue Berechnungsgrundlage gibt, die whtr Tabelle.
      Nach dieser Tabelle wäre er bei 0,42 und so im Normalgewicht, ich befürchte nur das die whtr Tabelle hauptsächlich dazu verwendet wird um Bewerber nehmen zu können
      die Aufgrund großer Muskelmasse im BMI Rechner durchfallen würden.

      Meine Fragen:
      Ist der BMI Rechner jetzt definitiv vom Tisch?
      Wird bei der Musterung gezielt nach einem Gdb gefragt?
      Ist es Sinnvoll sich vom Lungenfacharzt ein Attest zu holen, oder soll man es einfach riskieren das es bei der Ärztlichen Untersuchung auch erledigt gesehen wird.

      P.S.: Ich bin die Mutter und ich wünsche mir von ganzem Herzen das sich der Berufswunsch meines Sohnes erfüllt und es wäre für ihn das aller schlimmste ausgemustert zu werden.

      Danke für Eure Zeit!
    • Seit 01.12. ist der BMI "vom Tisch".
      Da er im Rahmen der Begutachtung alle Vorerkrankungen nennen muss (unabhängig davon ob eine Gdb eingetragen ist), wird das sowieso ein Thema sein. Wenn man begründende Unterlagen hat, ist es immer sinnvoll. Auch wenn man zu einem Bw-Facharzt überwiesen wird, helfen ja alle guten Argumente bei der Entscheidungsfindung.

      Ich habe aber auch eine Frage: warum fragt das denn dein Sohn nicht selber? Das gehört ja zum Erwachsen-werden auch dazu.
    • Er macht sich da wohl nicht so viel Gedanken und ist der Meinung das er wenn es bedenken gibt er wohl nochmal Untersucht wird.
      Er war in einem Camp der Bundeswehr im Herbst und da wurde im erzählt das er sich keine Gedanken machen soll und die sich in der Kaserne drum kümmern würden das er dort hin kommt bzw. eine Stelle frei machen würden. Es war wohl ein Oberleutnant der ihm den Floh ins Ohr gesetzt hat.
      Ich glaube nicht das jemand solchen Einfluss hat und es ist dann noch enttäuschender ist wenn es dann doch nicht klappt. Ich hab schlaflose Nächte.
    • Da hast du mit deiner Einschätzung absolut Recht, den Einfluss gibt es nicht.

      Du solltest dir aber keine schlaflosen Nächte machen, dass sollte sich dein Sohn machen. Denn auch auf die Tests kann man sich vorbereiten. Denn wenn es medizinisch klappen sollte, heißt das ja noch lange nicht, dass er den Rest besteht.
      Vielleicht ist das ja für eine Lernkurve, dass man sich besser auf solche Dinge vorbereitet.