Wiedereinsteller mit 38

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    • Wiedereinsteller mit 38

      Hallo, ich bin wie es der Titel schon sagt 38 und Wiedereinsteller. Aktuell war ich Bereits beim Berater und habe meine Unterlagen eingereicht.

      Dazu meine erste Frage, gestern habe ich die Eingangsbestätigung erhalten, wie geht es nun weiter bzw. wie lange dauert es bis zur Einladung?
      Ich habe hier schon was von sechs Monaten gelesen. :/

      Wie gesagt sind meine Unterlagen bereits eingereicht und der Berater meinte das ich mich nur aktuell auf Mannschaften bewerben kann.
      Ich habe einen Schulabschluss und eine Logistische Ausbildung. Daher bin ich davon ausgegangen das ich mit der FW Laufbahn wieder einsteigen kann.

      Dazu muss ich sagen dass ich mich bereits schonmal beworben habe (vor ca 12 Jahren) und mir damals dieser Einstieg offeriert wurde. Ich habe damals allerdings durch meine Freundin die Unterlagen nicht eingereicht.

      Warum ist es jetzt nicht mehr möglich? Kann ich jetzt noch bei meiner Bewerbung die FW Laufbahn angeben? Ich habe bedenken das ich als Mannschafter nicht so einfach angenommen werde.

      Vielen Dank schonmal im Voraus
    • Der nächste Schritt ist, dass du eine Einladung vom KarrC Bw zur Eignungsfeststellung bekommst. Je nach Auslastung kann das ein par Wochen dauern. Aber 6 Monate sollte das jedenfalls nicht dauern.

      Wie genau lautet dein Beruf? Er muss militärisch verwertbar sein und du musst dann berufsnah eingesetzt werden, ansonsten bliebt es bei deinem Alter bei der Msch-Laufbahn.
      Da der Bedarf bei den Msch höher ist als in der Fw-Laufbahn in Logistik, sehe ich jedenfalls nicht geringere Chancen durch die Wahl.
      Kommt halt auf deinen Beruf an und ob du auch berufsnah eingesetzt werden willst.
    • Ich wollte hier mich noch zum Abschluss melden.
      Ich habe letzte Woche die Rückmeldung zu meiner Bewerbung erhalten. Es war eine Ablehnung.

      Nun warum? Wahrscheinlich weil ich vor über 10 Jahren verurteilt wurde (dazu wurden noch fehlende Unterlagen angefordert).
      Ich wurde auf 2 Jahre Bewährung verurteilt, da ich damals für den Eigenbedarf Gras angebaut habe.

      Klar kann sich jeder aussuchen wen er als Bewerber zulässt aber!
      Ich habe bei meinen aktuellen Job immer mal wieder Kontakt zu Bundeswehr Soldaten und es gab auch schon eine Gruppe die sich damit gebrüstet haben die „Knackis“ zu sein.
      Zwei verurteilt wegen Körperverletzung, einer wegen Diebstahl.
      Vielleicht hätte ich damals also lieber Leute zusammenschlagen sollen statt eine Pflanze anzubauen (ja illegal ich weiß), dann hätte ich zumindest eine Chance bekommen am weiteren Bewerbungsverfahren teilzunehmen.
    • Sorry, aber das teile ich überhaupt nicht. §38 Soldatengesetz stellt ein absolutes Einstellungshindernis bereist bei einem Jahr bei einem Verbrechen fest. Du hast 2 Jahre bekommen.
      2 Jahre auf Bewährung sind kein Pappenstiel, dieses als weniger schlimm einzustufen als Körperverletzung zeigt, dass es da an ausgewogenen Unrechtsbewusstsein fehlt.
      Ob nun 2 Jahre auf Bewährung bei alleinigem Eigenbedarfanbau herauskommt, habe ich in diesem hohen Strafmaß noch nicht gehört, aber das ist ja auch nicht das Thema: Nach § 30 BtMG drohen bei Eigenanbau und dem Betrieb von Indoor-Plantagen als Mitglied einer Bande (Absatz 1 Nr. 1) oder gewerbsmäßig (Absatz 1 Nr. 2) sogar mindestens zwei Jahre Freiheitsstrafe.

      Und davon hattest du in deiner ersten Frage auch nichts geschrieben. Dazu hätte ich dir bereits Hinweise auf den Ausgang geben können.
    • Als weniger schlimm stelle ich es deswegen dar, da es sehr offensichtlich Menschen in die Bundeswehr schaffen welche sich gern schlagen aber wie in meinem Fall nicht, dass wollte ich damit lediglich verdeutlichen. Und ich sehe es da tatsächlich vollkommen unrelevant ob der wegen Körperverletzung verurteilte 3 Monate oder 12 Monate bekommen hat. So einer hat da nichts an einer Waffe zu suchen.

      Es stellt sich mir ebenfalls die Frage, wenn es so offensichtlich ist warum es dann nicht bereits bei der Bewerbung zu einem solchen Hinweis gekommen ist?
      Auch möchte ich hier noch klarstellen das ich weder Mitglied einer Bande war noch gewerbsmäßig betrieben habe, wie es hier gerade dargestellt wird.
      Die Verurteilung fand in einem für die Zeit konservativem Bundesland statt und wie gesagt liegt es über 10 Jahre zurück.
      Warum 10 Jahre? Weil ich es auch garnicht mehr hätte angeben brauchen. Nur wäre es vielleicht auch irgendwann rausgekommen und man hätte mir einen Strick daraus drehen können.

      Aber ich muss auch sagen dass das eine Mutmaßung ist, denn vielleicht wurde ich auch aus anderem Grund abgelehnt. In der freien Marktwirtschaft habe ich anschließend immer nachgefragt, nach dem Grund der Ablehnung. Dies wird aber denke ich bei der BW keinen Mehrwert haben.
    • Nunja, gut, dass das nicht geklappt hat. Da ist sowohl der Bundeswhr als auch dem Bewerber einiges erspart geblieben.
      Unrechtsbewusstsein oder Reue kann man nach einer solchen Posse durchaus erwarten, das Kleinreden ist hier leider die Realität. Drogen und Waffen gehören nicht zusammen. Von daher: Ich wünsche einen erfolgreichen Lebensweg außerhalb der Bundeswehr.
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen