Wiedereinsteller als ü40er

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    • Wiedereinsteller als ü40er

      Hallo,

      ich hätte da mal eine Frage und hoffe auf eure Erfahrungen die Ihr gemacht habt.
      Zur meiner Person: Ich habe schon als SaZ13 bei der Bundeswehr gedient, dort war ich am ende als MatDispoFw eingesetzt und bin mit dem Dienstgrad OFw aus der Bundeswehr ausgeschieden.
      Ich hatte damals, aus Familiären Gründen nie einen BS Antrag eingereicht. Am Ende der Dienstzeit hab ich mein Fachabitur in Wirtschaft auf einer BundeswehrFachschule absolviert

      So nun habe ich wieder Interesse zur Truppe zurück zu kehren.
      Diesbezüglich hatte ich auch schon ein Termin beim Karriereberater.
      Nun stellt sich, leider, raus das ich nur noch 12 Jahre dienen kann, und man als ü40 kein BS werden kann.

      Da stellt sich mir die Frage was danach?
      Wie macht ihr das?

      Ich würde so gerne wieder zur Bundeswehr gehen, jedoch schreckt mich der Gedanke daran ab, mit 53 Jahren von der Bundeswehr abzugehen.
      Denn ich habe nach der Beendigung meiner Dienstzeit die Erfahrung gemacht, dass ehemalige Soldaten, im zivilen Sektor, nicht gerne gesehen sind. Bzw. keine gute Meinung über solche existieren, wohl geschuldet dem Unwissen und der Vorurteile gegenüber der Bundeswehr.
      Daher die Angst mit 53 auf "der Straße" zu landen. Da ich auch Familie (mit Kindern) und Haus habe.

      Gibt es denn keine Möglichkeit bis zum 62. Lebensjahr soldat zu bleiben, dies scheint ja, wenn ich es richtig verstanden habe, die Grenze zu sein.

      Ich bin für jeden Tipp oder jede Anregung sehr dankbar.

      Grüße
    • Das derzeitige Laufbahnrecht sieht max. 25 Jahre vor, als SaZ gibt es somit nicht die Möglichkeit.
      Als Ü40 ist die Übernahme BS nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber an enge Grenzen gekoppelt, nämlich es muss ein erheblicher Mangel bestehen: gesetze-im-internet.de/bho/__48.html

      Die mir vorliegenden Erfahrungen, dass ehem. SaZ schlecht gelitten wären, kann ich so grundsätzlich nicht stützen. Ist halt auch immer von der Einzelperson, das was er mitbringt und auch von den aufnehmenden firmen abhängig.

      Gab sogar gerade darüber einen Artikel: faz.net/aktuell/beruf-chance/b…ungskraefte-16319312.html
    • Hallo und danke für die Antwort.

      Das Problem, und so ging es nicht nur mir, war immer das Alter.

      Und wenn man in Vorstellungsgespräch zu hören bekommt: "Sie waren so lange bei der Bundeswehr und befehlsempfänger, wir suchen jedoch Mitarbeiter die selbstständig arbeiten und mitdenken können."
      Daraufhin habe ich immer wieder erklärt was ich gemacht habe, das man auch Soldaten ausgebildet hat, kam als Antwort:" Wenn sie hier arbeiten können sie keine Befehle geben."

      Solche Erfahrungen habe, leider, nicht nur ich gemacht.
      Daher arbeite ich nun in Luxembourg, da ist das kein Problem.

      Aber um wieder auf den Kern meines Themas zu kommen, wenn ich nun mit 40 wieder eingestellt werden würde, ginge es dann nur bis 52, wenn kein erheblicher Mangel besteht?

      Das ist sehr schade, da das Alter bei Bewerbungen eine sehr große Rolle spielt.
      Vorallem da man für zivile Unternehmen die Zeit bei der Bundeswehr nicht als Berufserfahrung anerkannt wird. Wie gesagt, das sind Erfahrungen die nicht nur ich erleben musste.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lars01 ()

    • Oh, soll es in den Urlaub gehen? Da hat das Bundeswehr-Sozialwerk immer tolle Angebote!

      Infos zu solchen Versicherungsfragen gibt's eher beim Sozialdienst und dort bei den Sozialberater/inne/n...
      Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Fragen zur Bundeswehr per PN, IM oder Email nicht mehr beantworte.
      Dafür gibt es dieses Forum.
      Freundschaftsanfragen werden positiv beantwortet nach persönlichem Kennenlernen