TG tägliche Heimfahrt unter 25

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    • TG tägliche Heimfahrt unter 25

      Guten Tag,

      ich frage für einen Kameraden, und zwar hat er zwei verschiedene Aussagen zum Thema TG.

      Er ist 23 und hat eine Befreiung zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft bekommen.

      Er wohnt 50 km vom Dienstort entfernt und die Hin - und Rückfahrt dauert weniger als 3 Stunden.

      Ist er jetzt berechtigt den vollen Satz TG nach Paragraph 6 abzurechnen, oder kriegt er nur einen Höchtsatz?

      Vielen Dank im Voraus!
    • Moin,

      es ist wie immer "es kommt darauf an!".

      - Ist er bei der Fahrt mit dem Auto mindestens doppelt so schnell wie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln?
      - Befreiung reicht in diesem Fall nicht. Er braucht zusätzlich die Mitteilung von Kasernenfeldwebel, dass keine Unterkunft zur Verfügung steht.

      Bisher hört sich das nach Höchstsatz an.

      Gruß
    • Zunächst ist noch unklar, ob der Betroffene überhaupt eine eigene Wohnung hat, von der er zum Dienstort pendelt, da ist die Befreiung vom Wohnen in der GU zumindest ein Indiz, ich gehe im Kontext der Fragestellung insoweit davon aus, dass auch schon vor der Befreiung ein Trennungsgeldanspruch bestand.

      In Bezug auf die Zumutbarkeit des Pendelns ist bei der Beurteilung der Fahrtdauer für Hin- und Rückfahrt grundsätzlich auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel abzustellen.
      Die tägliche Rückkehr zum Wohnort ist in der Regel zuzumuten, wenn beim Benutzen regelmäßig verkehrender Beförderungsmittel die Abwesenheit von der Wohnung weniger als zwölf Stunden oder die benötigte Zeit für das Zurücklegen der Strecke zwischen Wohnung und Dienststätte und zurück weniger als drei Stunden beträgt. Liegen diese Voraussetzungen vor, kommt die Höchstbetragsberechnung (Kostenvergleich) nicht zur Anwendung.