Wehrpflicht im Verteidigungsfall

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    • Wehrpflicht im Verteidigungsfall

      Hallo,
      ich habe eine Frage, die mir vor ein paar Tagen eine Freundin, die Lehrerin ist und einen Unterricht diesbezüglich plant, gestellt hat.
      und zwar: wie verhält es sich mit der Wehrpflicht im Verteidigungsfall? Inwiefern kann man heute im Verteidigungsfall noch zur Wehrpflicht eingezogen werden? Und gilt dann dennoch für JEDEN (auch Berufssoldaten) das Kreigsdienstverweigerungsrecht? Und (falls eine Verweigerung möglich wäre) müsste man dann einen Ersatzdienst leisten?
      Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
      Liebe Grüße
    • Kurze Antwort ohne juristische Feinheiten für den Laien:

      Die Wehrpflicht ist nur ausgesetzt, durch Feststellung des Spannungs- oder Verteidigungsfalls (Artikel 80a, 115a Grundgesetz) werden die §§ 3-53 des Wehrpflichtgesetzes automatisch aktiviert. Damit unterliegt jeder männliche Deutsche ab dem vollendeten 18. Lebensjahr nach Maßgabe dieser Regelungen der Wehrpflicht. Ehemalige Berufs- und Zeitsoldaten unterliegen analog einer Dienstleistungspflicht nach dem Soldatengesetz.
      Antrag auf Kriegsdienstverweigerung ist möglich, ob und inwieweit eine Glauhaftmachung der Gewissensgründe für ehemalige Berufssoldaten erfolgreich ist, hängt vom jeweils vorgetragenen Einzelfall ab.
      Es wäre dann Ersatzdienst außerhalb der Bw zu leisten.
    • Aalsaeckin schrieb:

      Hallo,
      ich habe eine Frage, die mir vor ein paar Tagen eine Freundin, die Lehrerin ist und einen Unterricht diesbezüglich plant, gestellt hat.
      und zwar: wie verhält es sich mit der Wehrpflicht im Verteidigungsfall? Inwiefern kann man heute im Verteidigungsfall noch zur Wehrpflicht eingezogen werden? Und gilt dann dennoch für JEDEN (auch Berufssoldaten) das Kreigsdienstverweigerungsrecht? Und (falls eine Verweigerung möglich wäre) müsste man dann einen Ersatzdienst leisten?
      Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
      Liebe Grüße
      So richtig schlau hat sich Ihre Bekannte aber nicht gemacht! Vorbereitung ist das A und O. Leider wird heutzutage mehr Wert auf Quantität anstelle von Qualität gelegt.
    • Das "Problem" liegt in meinen Augen darin, dass gerade im Unterricht mit den entsprechenden Paragraphen argumentiert werde müsste. In einem Forum kann jemand daher auch nur auf die Gesetze verweisen oder aber den entsprechenden Paragraphen raussuchen.

      Das alles kann ein Lehrer auch selbst tun, ein kurzes Googeln sollte die Gesetze/ Paragraphen zu Tage fördern.

      Es finden sich auch Artikel über die Kriegsdienstverweigerung von BS bzw. die Darlegung von Gewissenskonflikten, so z. B. lto.de/recht/hintergruende/h/b…kriegsdienstverweigerung/