Beurteilung Erörterung und die VP

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    • Beurteilung Erörterung und die VP

      Bei mir in der Einheit hat die Führung gewechselt.
      Beurteilen soll mich jetzt die neue Führung, seit 04.03 im Amt. Die Beurteilungen will sie jetzt wohl soll schnell wie möglich durchhauen. Da ich weder mit meiner Note noch mit dem Text einverstanden bin habe ich das Gespräch verschoben,mit dem Hinweis das ich erst mit der VP sprechen möchte und die VP auch beim Gespräch dabei haben möchtet.

      Heute bekam ich einen Anruf daß dass Gespräch trotzdem wie vorgesehen stattfinden soll ohne sie VP es sei ja nur eine Erörterung.
      Also im Grunde will sie schon mal eröffnen, das Kind aber anders nennen.
      Darf meine Vorgesetzte das?
    • Ja, dann werde ich das Wochenende für meine Gegendarstellung nutzen. Ein Beurteilungsbeitrag meines vorherigen Vorgesetzten darf ja wenn ich das richtig verstanden habe durchaus Bestandteil der Gegendarstellung sein.

      Ich wurde darauf in meinem Text dann Bezug nehmen. Da Erörterungsgespräch werde ich wahrnehmen meine Gegendarstellung überreichen und dann den Raum verlassen, ich denke dass das nicht zu beanstanden ist.

      Muss ich auf offensichtliche Fehler hinweisen, oder reicht es wenn das in der Gegendarstellung steht? Ich möchte bei der Vorgesetzten wenig Zeit investieren,es ändert eh nichts und bevor mir unschöne Worte rausrutchen nehme ich lieber den Weg des geringsten Widerstandes.

      Unter anderem ist z.B. mein Name im SAP nicht ganz richtig geschrieben.... Die Bundeswehr hat aber meine Geburtsurkunde mit dem richtigen Namen drauf.
    • Du solltest dich schon auf die wirklich wichtigen Dinge beschränken. Die Namensschreibweise ist es in diesem Zusammenhang nicht. Hier solltest du mit deinem Pers reden, dass er das gerade zieht.

      Meine persönliche Meinung ist, auch wenn man nicht einer Meinung ist, schadet Reden nicht, sachlich sollte es natürlich sein. Sind Fehler in der BU, gehört das angesprochen. Diese müssen ja ggf. korrigiert werden. U.a. deswegen wird ja auch der Entwurf ausgehändigt.
    • Hallo MiraC,
      liest sich so ein wenig, als hättest du keine "Lust" auf ein Gespräch mit deinem Vorgesetztem. Den Raum nach der Gegendarstellung gleich zu verlassen oder zu sagen das du so wenig wie möglich Zeit darin investieren möchtest...Ich stecke jetzt nicht in deiner Situation und sicher hat man nur Halbwissen durch ein paar Nachrichten hier. Dennoch würde ich erst mal grob sagen, das du schon die Zeit investieren solltest, es geht ja letztlich um dich. Auf Formfehler hinzuweisen sollte nicht das Problem sein und wenn du mit paar Formulierungen nicht einverstanden bist, kann man das doch auch offen und ehrlich an- und vor allem besprechen. Klingt etwas nach Zwist mit deinen jetzigen Vorgesetzten, von daher kannst du vielleicht auch vom Vorgänger Einschätzungen/Beurteilungen (sofern es die gibt) einbeziehen.
      Etwas "lockerer" an die Sache ran gehen und auch dem Vorgesetzten die Möglichkeit geben, dich besser kennenzulernen...das geht nur über eine offene Kommunikation...reden reden reden...selbst wenn es zwischenmenschlich nicht passt!!! Viel Glück dir...MkG Heiko1979
    • Ja da ist an einem Tag schon ganz viel Porzellan kaputt gegangen. Ich muss mit meinem jetzigen Vorgesetzten noch sechs Monate auskommen. Und ich war mit der Beurteilung schon bei meinem neuen Vorgesetzten - die Reaktion war - das kann ich hier nicht schreiben
      Daher hatte ich bereits den Tipp mit der Gegendarstellung und den Tipp mir die Vorschrift für Beurteilungen nochmal genau durchzulesen.

      Durch die Blume habe ich den Tipp bekommen das entweder anpassen zu lassen oder es so zu lassen wie es ist und eine Gegendarstellung zu verfassen.
    • Das leidige Thema Beurteilungswesen....

      Die Rechtsprechung räumt dem Beurteiler/der Beurteilerin prinzipiell ein weitgehendes subjektives Beurteilungsermessen ein, d.h. die Beurteilung ist nicht dadurch rechtswidrig, dass er oder sie die eigene Sicht der Dinge darlegt. Das Ermessen ist dabei allerdings nicht grenzenlos, sondern darf nicht unter Heranziehung sachfremder Erwägungen ausgeübt werden und in deutlich erkennbarem Widerspruch zum objektiven Leistungsbild stehen. Das Problem in all diesen Fällen ist immer: In einem notwendigerweise höchstpersönlich durchgeführten Erwägungsprozess einen insoweit fehlerhaften Wertungsvorgang zu finden und nachzuweisen ist äußerst diffizil.
      Der Beurteilungsbeitrag muss sich übrigens nicht 1:1 in der Beurteilung wiederfinden, es ist ausreichend, wenn dessen Heranziehung durch die beurteilende Instanz erkennbar ist.
      Wenn Sie der Meinung sind, dass die zu eröffnende Beurteilung fehlerhaft ist, dann stehen Ihnen Rechtsmittel zur Verfügung, die Erfolgsaussichten können hier natürlich nicht eingeschätzt werden.